Dritte Kontrollspur am Walserberg in Betrieb

Schnellere Grenzkontrollen und weniger Stau am Autobahn-Grenzübergang

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.07.2019
 

(LK) Aufatmen für Reisende und Anrainergemeinden: Heute übergaben Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart und Salzburgs Landesrat Stefan Schnöll die dritte Kontrollspur am Autobahn-Grenzübergang Walserberg für den Betrieb frei. 

 

 

Die dritte Spur ermöglicht sensiblere und schnellere Grenzkontrollen, der Verkehrsfluss bleibt aufrecht und so das Grenzgebiet rund um Salzburg wird vom Verkehr entlastet. „Wir haben wirklich dafür gekämpft, denn die dritte Spur ist dringend notwendig. Diese ist aber nur ein Teil eines intelligenten Grenzmanagements. Und wir wollen weiterhin, dass Deutschland so bald wie möglich auf stationäre Grenzkontrollen verzichtet und vermehrt auf Schleierfahndung umstellt“, so Schnöll. „Die Spur wurde in Rekordzeit gebaut. Das unterstreicht das gute Miteinander zwischen Salzburg und Bayern“, sagte Reichhart.

Druck aus Salzburg hat gewirkt

Im Juni hatten sich die beiden Politiker auf den raschen Ausbau der dritten Kontrollspur geeinigt, nachdem sich Schnöll und Landeshauptmann Wilfried Haslauer wiederholt bei Spitzenvertretern in München und Berlin für eine Beschleunigung des Grenzmanagements am Walserberg eingesetzt hatten. Am 1. Juli war Baubeginn. Dank der umfangreichen Vorplanungen konnte die dritte Kontrollspur jetzt sehr rasch im laufenden Betrieb im starken Reisemonat eingerichtet werden. „Uns ist völlig bewusst, dass damit noch nicht alle Stau-Probleme gelöst sind. Unser Ziel bleibt es weiterhin, die Anrainer von unerwünschtem Umgehungsverkehr zu entlasten“, so Schnöll. LK_190729_61 (sm/mel/fw)

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