Trinkwasserprognose für den August ist fertig

Keine Engpässe bei der Versorgung zu erwarten

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.08.2019
 

(LK)  Drei Hitzewellen hat Salzburg heuer schon hinter sich, die neue Langzeitprognose für die Trinkwasserversorgung hat sich schon bewährt. Für August ist das neue Instrument gerade erschienen – Fazit: Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Das gilt für alle Bezirke und Bereiche – vom Flachgau bis in den Lungau (Detailprognosen siehe Beilagen). Die höheren Grundwasserstände vom Mai sind zwar gefallen, die Reserven sind aber ausreichend gefüllt. Im August wird aus derzeitiger Sicht keine weitere Hitzewelle erwartet, daher ist alles im grünen Bereich. Die Prognose wird in Kooperation zwischen dem Hydrographischen Dienst des Landes und den Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für die Salzburger Wasserversorger erstellt. Premiere war im Juli, die vorliegende Prognose ist somit die zweite.

Prognosen für den ganzen Monat

„Fest steht: Je größer das Zeitfenster ist, umso vorausschauender können unsere Wasserversorger im Land Salzburg reagieren“, so Landesrat Josef Schwaiger. Bisher war eine Voraussage von zwei Wochen realistisch, durch die Einbeziehung der Großwetterlage von der ZAMG plus die Kenntnisse über den Grundwasserhaushalt vom Hydrographischen Dienst sind nun die Prognosen relativ genau bis zu vier Wochen möglich.

Versorger reagieren rechtzeitig

Matthäus Wimmer vom Dachverband der Wasserversorger bestätigt jedenfalls: „Für uns eine enorme Unterstützung, gerade die Kombination aus den Informationen gibt uns die Möglichkeit, gut zu planen, falls es knapp werden sollte“, so Wimmer. Die Maßnahmen bei einer vorhergesagten Knappheit können dann das Anzapfen von Reserven, die Zusammenarbeit zwischen den Versorgern und auch das konkrete Sparen von Wasser sein. Ist die Vorlaufzeit groß genug, ist eine Reaktion früh möglich. LK_190806_70 (mel/grs)

Weitere Informationen

 

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Melanie Hutter/Landes-Medienzentrum