Länder fordern österreichweiten Klimaschutz

Schellhorn vertritt Salzburg bei Treffen in Wien / Zwei Resolutionen in Arbeit

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.09.2019
 

(LK)  Konkrete Maßnahmen für einen aktiven, österreichweit geltenden Klimaschutz und ein abgestimmtes einheitliches Vorgehen unter anderem bei Ressourcenschonung und der notwendigen Energie- und Mobilitätswende fordern die ressortzuständigen Referentinnen und Referenten der Länder heute, Freitag, bei ihrer außerordentlichen Tagung in Wien.

„Die Länder können ohne die Bundesregierung keinen umfassenden Klimaschutz vorantreiben. Das funktioniert nur gemeinsam. Wir brauchen einen schärferen und konkreteren nationalen Energie- und Klimaplan“, pocht Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn im Vorfeld der Konferenz auf eine der wichtigsten Forderungen, um die es in Wien gehen wird und zu der es im Einklang mit den Pariser Klimazielen eine Resolution an die Bundesregierung geben wird. Ein weiterer Schwerpunkt sind Forderungen nach einer ökologisch-sozialen Steuerreform.

Drei Bundesminister eingeladen

Neben Salzburgs Umweltschutzreferent Schellhorn haben sich auch seine Amtskolleginnen und -kollegen Birgit Hebein (Wien), Johannes Rauch (Vorarlberg), Rudi Anschober (Oberösterreich), Sara Schaar (Kärnten), Anton Lang (Steiermark), Stefan Pernkopf (Niederösterreich) sowie die aktuelle Vorsitzende Astrid Eisenkopf (Burgenland) und die nächstjährige Vorsitzende Ingrid Felipe (Tirol) angesagt. Die zuständigen Bundesminister Maria Patek (Umwelt), Andreas Reichhart (Verkehr) und Eduard Müller (Finanzen) wurden eingeladen. LK_190913_53 (grs/mel)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum