Schulwegerziehung zahlt sich aus

Unfälle seit Jahren rückläufig / Anerkennung für engagierte Polizistinnen und Polizisten

Salzburger Landeskorrespondenz, 20.09.2019
 

(LK) 2018 wurden auf Salzburgs Straßen 205 Kinder verletzt. Vor 15 Jahren waren es noch 292. Schulwegunfälle gingen in den vergangenen 20 Jahren um etwa ein Drittel zurück. „Die seit Jahren beständig sinkende Unfallbilanz ist ohne Zweifel auch auf das Engagement der Schulverkehrserzieher der Polizei zurückzuführen“, erklärte Landesrat Stefan Schnöll und bedankte sich bei 25 Polizisten für deren Einsatz.

Fachkundige Verkehrserziehung beginnt schon im Kindergarten, wo Polizisten für Vorträge und Elternabende angefordert werden können. Die Volksschulkinder lernen bei Lehrausgängen das richtige und sichere Verhalten im Straßenverkehr. In der vierten Schulstufe bildet die Radfahrprüfung von mehr als 5.000 Kindern jedes Jahr einen Höhepunkt für die Sicherheit im Verkehr. Die Schulverkehrserzieher der Polizei begleiten Verkehrssicherheitsaktionen wie „GIB8!“ und „Hallo Auto“ und bilden rund 470 Schülerlotsen und 350 Schulwegpolizisten aus. Für Jugendliche in Berufsschulen und höheren Schulen gibt es die Verkehrssicherheitsberatung. „Der schönste Lohn ist es, wenn Unfälle vermieden werden und sich Kinder und Jugendliche sicher im Verkehr bewegen lernen“, so Schnöll. BT_190920_63 (sm/sab)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum