Kein Seniorenheim, sondern ein richtiges Zuhause

Hausgemeinschaft für 48 Bewohnerinnen und Bewohner als Herzstück in St. Veit

Salzburger Landeskorrespondenz, 21.09.2019
 

(LK)  Auch Seniorinnen und Senioren wollen nicht alleine leben: Wie ihre jugendlichen Vorbilder entdecken sie mehr und mehr die Vorzüge einer WG (Wohngemeinschaft). Das moderne Bauprojekt in St. Veit im Pongau kommt diesem Trend voll und ganz nach: Herzstück des neuen Heimes am Wimmgut, das am Samstag eröffnet wird, ist die Hausgemeinschaft für 48 Bewohnerinnen und Bewohner.

„Das Seniorenheim in St. Veit ist ein weiterer Baustein zur Bewältigung der Herausforderungen in diesem Bereich und unserer Bemühungen, allen Menschen die Unterstützung zu bieten, die sie brauchen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer anlässlich der Eröffnung. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn verweist darauf, „dass diese neue Hausgemeinschaft eine wichtige und zeitgemäße Ergänzung des Wohnangebots für Seniorinnen und Senioren in Salzburg ist. Das Modell ermöglicht nicht nur einen hohen Grad an Selbstbestimmung, sondern bietet individuelle Betreuung und ein alltagsnahes Leben im stationären Umfeld.“

Kein Heim, ein Zuhause

Das Haus bietet Platz für 48 Seniorinnen und Senioren. Die vier WGs umfassen je zwölf Zimmer, alle mit Terrasse oder Balkon, einem schönen Ausblick auf die Berglandschaft und direkten Zugang zum Garten. Für Ehepaare besteht die Möglichkeit, zwei Zimmer zu verbinden. Zentrale Elemente der Wohnungen sind die Wohnzimmer mit Küchenzeile, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftlich genutzt werden können.

Hier treffen sich Generationen

Integriert sind auch 18 geförderte Einheiten mit betreutem Wohnen, eine Tagesbetreuungsstätte sowie 15 Wohnungen für junge Menschen für den richtigen Generationen-Mix. Das Gebäude wurde auf einer Grundstücksfläche von rund 8.000 Quadratmetern errichtet. Das unter Denkmalschutz stehende Bauernhaus auf diesem Grund konnte erhalten bleiben. Betrieben wird das Seniorenheim seit 2013 vom Salzburger Hilfswerk. LK_190921_51 (grs/mel)

Medienrückfragen:

Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum