Für Umstellung im Sozialen Informationssystem gut gerüstet

Projektteam überwacht „Umzug“ / Von Montag 7. bis 13. Oktober keine Auszahlungen möglich

Salzburger Landeskorrespondenz, 02.10.2019
 

(LK) Rund 53.000 Personendaten, 12.000 Daueranweisungen und 7.300 laufende Unterhaltsakte – die Dimensionen bei der bislang größten EDV-Umstellung im Sozialen Informationssystem des Landes (SIS) sind gewaltig. „Wir haben uns mehr als drei Jahre lang akribisch vorbereitet und sind zuversichtlich, dass wir den Umzug gut hinbekommen“, blickt Jean-Daniel Sturm vom Referat Zentrale Dienste, Planung und Controlling in der Sozialabteilung des Landes auf die kommende Woche.

Am 1. Jänner 2018 wurde im Land Salzburg auf das Buchhaltungssystem SAP umgestellt. Nun erfolgt von 7. bis 13. Oktober die SIS-Anbindung an das neue Landesbuchhaltungssystem SAP. Während dieser Zeit sind keine Auszahlungen, weder bar noch Überweisungen, möglich. In dieser Woche einlangende Unterhaltsleistungen werden sofort nach der Umstellung ausgezahlt.

Gesicherter „Umzug“

Die gemeinsame Projektgruppe von Sozialabteilung, Landesinformatik und einer externen Beraterfirma ist für die Umstellung gerüstet. Ihre Mitarbeiter und jene der Landesbuchhaltung sind in den kommenden Tagen in Bereitschaft, damit der Umstieg möglichst reibungslos klappt. Am kommenden Freitagnachmittag beginnt der technische „Umzug“. „Alle Schritte werden genau überwacht, die Daten zwischengesichert und bei unvorhergesehenen Problemen kann jederzeit eingegriffen werden“, berichtet Jean-Daniel Sturm.

Ab 14. Oktober wieder Regelbetrieb

Geplant ist, dass ab 11. Oktober mit Tests im Echtbetrieb gestartet wird, um den vollen Funktionsumfang in den Bezirkshauptmannschaften und im Magistrat der Landeshauptstadt zu prüfen. Ab Montag, 14. Oktober, wird der Regelbetrieb wieder aufgenommen. LK_191002_60 (sm/sab)

 

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