57 Verkehrstote weniger: Sechs Jahrzehnte Prävention wirken

Sicherheits-Tour macht bis 11. Oktober in Salzburg Station und Gefahren auf der Straße anschaulich

Salzburger Landeskorrespondenz, 09.10.2019
 

(HP) Wie „blind“ sind Handysurfer hinter dem Lenkrad unterwegs, wie schützt der Sicherheitsgurt, womit können wir unseren Alltag sicherer gestalten – wer anschauliche Antworten auf diese Fragen sucht, wird bis 11. Oktober auf dem Vorplatz zum Unipark Nonntal fündig. Denn da macht die österreichweite Sicherheits-Tour in der Landeshauptstadt Station. „In Salzburg konnte die Zahl der tödlichen Unfälle seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1961 um 66 Prozent reduziert werden. Diese Entwicklung zeigt anschaulich, wie wichtig zielgerichtete Präventionsarbeit ist“, ist Landesrat Stefan Schnöll überzeugt.

Unfallprävention spielte im Gründungsjahr des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) in Österreich noch eher eine Nebenrolle. So starben vor knapp 60 Jahren in Salzburg noch 79 Menschen (1961 zum Start der Aufzeichnungen) an den Folgen eines Autounfalls. 2018 waren es 27.

Risiken hautnah miterleben

Mitmachstationen und Demonstrationen laden bei der KFV-Sicherheits-Tour ein, aktiv in die Welt der Sicherheitsforschung einzutauchen. Gemeinsam mit Experten können Interessierte hautnah erleben, wie Gurte beim Aufprall Leben retten können, wie viele Meter man im Blindflug mit dem Auto bei Ablenkung zurücklegt, welche Chancen, aber auch Risiken, neue Technologien im Haushalt mit sich bringen und wie neue Mobilitätsformen den Alltag der Menschen verändern werden.

Helmi trifft RespekTier

Auch Sicherheitsexperte Helmi ist mit auf Tour und erhält Unterstützung durch das RespekTier, dem Maskottchen der Verkehrssicherheitskampagne des Landes Salzburg. Als Botschafter für Sicherheit und Respekt erinnert es alle Besucher daran, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und Risikobewusstsein sind, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten.

Aufeinander schauen macht sicher

„Schauen wir aufeinander - nicht nur in unseren Familien, sondern auch auf unseren Straßen. Dann schaffen wir ein gutes Miteinander von allen, die zu Fuß gehen, Radfahren oder mit dem Auto unterwegs sind. Besonders Kinder und ältere Menschen sollen sich sicher fühlen können“, so Stadträtin Martina Berthold.

Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Sicherheitsarbeit

Ebenfalls auf Tour: eine mobile Ausstellung in Form einer Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Sicherheitsarbeit. Auf anschauliche Weise erfahren die Besucher, wodurch die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr nachhaltig gesenkt wurde, warum Sportprävention nicht nur für Profisportler ein Muss ist und was es zu berücksichtigen gilt, um sich sicher durch die Weiten der digitalen Welt zu bewegen. LK_191009_60 (sm/sab)

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