Pinzgauer Bürgermeister auf Brüssel-Mission

Erkundungen zu EU-Fördermöglichkeiten für Gemeinden

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.10.2019
 

(LK) Positiv überrascht, wie viel Einfluss das Land Salzburg auf EU-Ebene nehmen kann, zeigte sich eine Gruppe von Pinzgauer Bürgermeistern bei ihrer Informationsreise nach Brüssel. „Der Besuch zeigt, wie wichtig die EU insbesondere für die Gemeinden ist. Das Land hat mit dem Verbindungsbüro eine wichtige Schnittstelle, in der die EU-Politik auf Salzburger Interessen heruntergebrochen wird“, bringt es der Fuscher Bürgermeister Hannes Schernthaner auf den Punkt.

Seine Gemeinde war zuletzt bei der EU-Förderaktion Wifi4eu erfolgreich, bei der kostenloses WLAN auf öffentlichen Plätzen unterstützt wird. In Brüssel werden jetzt die Details für die künftige Förderperiode ausgehandelt. Über das Leader-Programm unterstützt die EU Vorhaben und Projekte in den Gemeinden und in der Region. Im Pinzgau wird das Programm von den lokalen Leader-Arbeitsgruppen Nationalpark Hohe Tauern und Saalachtal umgesetzt. Umgesetzt wurden etwa die Langlaufregion Nationalpark Hohe Tauern, ein Robinson-Spielplatz in Mittersill, das Keltendorf in Uttendorf, die Höhenpromenade Schmittenblicke in Zell am See oder die Heumilchproduktion im Pinzgau.

Einblick in die EU-Politik

Von Michaela Petz-Michez, der Leiterin des Verbindungsbüros, erfuhren die Pinzgauer Ortschefs Details zu den Fördermöglichkeiten für Gemeinden. „Das ist äußerst hilfreich für kommende Einreichungen, da wir jetzt sehr viel Klarheit über die Struktur erhalten haben“, schätzt der Unkener Bürgermeister Florian Juritsch die Informationen aus erster Hand. Gemeinsam mit ihrem Amtskollegen Johann Warter aus Piesendorf besuchten die Ortschefs die Plenartagung im Ausschuss der Regionen und tauschten sich mit Salzburgs Vertreterin Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf aus. Die aktuelle Arbeit im Europäischen Parlament erörterten sie mit EU-Mandatarin Karoline Edtstadler. Ebenfalls auf dem Reiseplan: Rat und Europäische Kommission im Brüsseler EU-Bezirk. LK_191013_60 (sm/ram)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum