„Die Freiheit muss man sich nehmen“

Foto-Ausstellung der Jahresstipendium-Preisträgerin Sira-Zoé Schmid im Schloss Goldegg

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.10.2019
 

(LK)  „Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen.“ Dieses von der Schweizer Künstlerin Meret Oppenheim stammende Zitat ist auch für Sira-Zoé Schmid Auftrag und Motto. Die Salzburgerin erhielt im Vorjahr das Jahresstipendium des Landes für Fotografie und präsentiert dieser Tage ihre Werke im Schloss Goldegg.

„Die Stipendien des Landes sollen Rückenwind sein und dazu beitragen, dass sich Kunstschaffende in ein Projekt vertiefen können“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn anlässlich der Ausstellungseröffnung heute, Freitag, Abend. Er betont, dass der Kulturverein Goldegg „als kultureller Nahversorger ein wichtiger Partner des Landes ist“.

Zwischen Grenzen und Freiheit

Ihre extra für den Hofstall des Schlosses Goldegg entwickelte Ausstellung „ … jenseits einer … zu blicken“ behandelt die Begriffe Grenze, Separation und Freiheit. Ihre Leitmedien sind Fotografie und Video. In mitunter raumgreifenden Installationen führt sie vor Augen, wie fraglich, problematisch und fragil Grenzziehungen in sozialen Räumen sein können. „Die Auseinandersetzung mit allen Medien und soziokulturellen Themen, die mich umgeben, ist mir wichtig und dient als Leitfaden für meine künstlerische Arbeit“, beschreibt sie selber ihre künstlerische Arbeitsweise. Zu sehen sind bis 17. November 2019 Fotoarbeiten Schmids, die 2017 in Chicago während eines Auslandsstipendiums des Landes entstanden sind. LK_191025_52 (grs/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum