Forderungskatalog an künftige Bundesregierung

Bundesländer koordinieren sich bei Elementarpädagogik- und Bildungsreferentenkonferenz in Laa an der Thaya

Salzburger Landeskorrespondenz, 30.10.2019
 

(LK) Salzburgs Landesrätinnen Andrea Klambauer und Maria Hutter haben bei der heutigen Konferenz der Elemenatarpädagogik- und der Bildungsreferentinnen und –referenten in Laa an der Thaya wichtige Zukunftsthemen eingebracht. Es ging unter anderem um Maßnahmen, die qualitativ hochwertige Elementarpädagogik-Ausbildung sicherzustellen und den Zugang attraktiv zu gestalten, aber auch darum, wie Lehrern in ihrer täglichen Arbeit der „Rücken gestärkt“ und die Kommunikation zwischen Bund und Ländern verbessert werden kann. 

Landesrätin Klambauer sieht den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften und möchte bestehende Hürden auf dem Weg zu dieser Ausbildung abbauen. „Ich freue mich über den Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung und die daraus entstehenden Arbeitsplätze in den Kindergärten. Oftmals wird dieser berufliche Weg im zweiten Bildungsweg eingeschlagen und daher braucht es die Möglichkeit, diese Qualifizierung berufsbegleitend zu erreichen. Dann können wir auch den künftigen Bedarf decken und die hohe Qualität sicherstellen.“

Neue Ausbildungskonzepte für mehr Fachkräfte

Der von Klambauer eingebrachte Vorschlag beinhaltet daher neue Ausbildungskonzepte zur Erreichung der Qualifikation. Es wurde ein gemeinsamer Beschluss gefasst, verstärkt Kollegausbildungen und elementarpädagogische Weiterbildungen anzubieten. Darüber hinaus ist es zu einem Erfahrungsaustausch gekommen, wie der Kindergarten als Bildungseinrichtung gestärkt werden kann.

Bildungsreferenten fordern bessere Kommunikation

Bildungslandesrätin Maria Hutter nutzte die Gelegenheit, um sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern auf die wichtigsten Themen für die künftige Bundesregierung festzulegen. „Wir fordern eine bessere Kommunikation zwischen Bund und Ländern, aber auch die dringend notwendige Ausstattung der Schulen mit genügend Lehr- und Unterstützungspersonal. Angesichts steigender Herausforderungen brauchen Pädagogen mehr Möglichkeiten und pädagogisches Werkzeug – auch in der Lehrerbildung müssen wir nachschärfen, Stichwort Mobbing und Gewalt im Klassenzimmer. Die Finanzierung der ganztägigen Schülerbetreuung in den nächsten Jahren muss nachhaltig abgesichert werden“, so Hutter. LK_191030_41 (rb/sab/kg)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at; Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum