Zukunft der Salzburger Baukultur

Initiative Architektur zeigt „beste Beispiele aus Südtirol“ / Vorbild für Bauen und Wohnen in Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.11.2019
 

(LK)  Der Blick auf die Baukultur im Land südlich des Brenners liefert den Beweis, dass diese Region gegenwärtig zu den interessantesten architektonischen Experimentierfeldern Europas zählt. „Wir wollen mehr nachhaltige identitätsstiftende Baukultur. Mit den Beispielen aus Südtirol blicken wir über die Grenze und holen uns wertvolle Inputs“, so Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei der Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung „Neue Architektur in Südtirol“ - noch bis 29. November im Architekturhaus Salzburg, Sinnhubstraße 3 zu sehen - zeigt das aktuelle Architekturgeschehen in der nördlichsten Provinz Italiens sowie die Kontinuität der baukünstlerischen Qualität. Präsentiert wird eine Auswahl von 38 Gebäuden, die neben architektonisch, städtebaulich und gesellschaftlich relevanten Lösungen das zeitgemäße und zugleich denkmalverträgliche Bauen darstellen.

Neue baukulturelle Leitlinien für Salzburg

„Der Bund hat uns Ländern baukulturelle Leitlinien vorgelegt. Wir haben diese als erstes Bundesland in den Kulturentwicklungsplan für Salzburg eingearbeitet. Jetzt geht es darum, diese sehr vernünftigen, nachhaltigen und zukunftsweisenden Leitlinien sowie auch die ästhetischen Maßstäbe umzusetzen und unsere Baukultur danach auszurichten. Hier besteht in Salzburg definitiv noch Aufholbedarf. Eine gelungene Baukultur ist identitätsstiftend und steigert die Lebensqualität. Gerade in Zeiten der Klimakrise ist ressourcenschonendes Bauen und Wohnen ein ganz zentraler Hebel“, so Schellhorn der sich von Südtirols nachhaltiger Baukultur begeistert zeigte.

Hochkarätige Diskussion

Über die Baukultur in Südtirol referierte am Eröffnungsabend Georg Klotzner, Architekt und Präsident von Kunst-Meran. Im Anschluss stand die Frage: „Was braucht das Land und seine Gemeinden, um zu einer nachhaltigen Baukultur zu gelangen?“ im Mittelpunkt einer Podiumsrunde. Es diskutierten Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, Daniel Burtscher, Referatsleiter Landeshochbau, Martin Huber, Landesgeschäftsführer des Salzburger Gemeindeverbandes, Elsa Brunner, Bundeskanzleramt und Heinz Plöderl, Sektionsvorsitzender der Architekten, ZT-Kammer OÖ/SBG. LK_191107_10 (ram/mel)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum