Blut ist Notfall-„Medikament“ Nummer Eins

Rotes Kreuz zeichnete in St. Johann fleißige Blutspender aus

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.11.2019
 

(HP) 50 Mal, 75 Mal oder sogar 100 Mal. So oft spendeten die fleißigsten aller Blutspenderinnen und Blutspender ihr Blut. Dafür wurden sie in St. Johann im Pongau geehrt.

„Durch freiwillige Blutspenden können jedes Jahr viele Menschenleben gerettet werden. Denn nur durch das persönliche Engagement der Blutspender ist die Versorgung unserer Krankenhäuser mit ausreichend vielen Blutkonserven rund um die Uhr gesichert“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Durch Blutspenden Gutes tun

„Blut ist das Notfallmedikament Nummer eins. Es ist schön zu sehen, dass die geehrten Spenderinnen und Spender es sich zur Gewohnheit gemacht haben Gutes zu tun – und das regelmäßig über Jahrzehnte“, sagt Rotkreuz-Präsident Werner Aufmesser. Und Stöckl ergänzt: „Ich bedanke mich bei allen, die sich regelmäßig Zeit nehmen, um Mitmenschen zu helfen, die auf fremdes Blut angewiesen sind. Mein Dank gilt auch dem Blutspendedienst des Salzburger Roten Kreuzes. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz wäre es nicht möglich.“

Spender gesucht

Die freiwillige und unbezahlte Blutspende beim Roten Kreuz ist die zentrale Stütze der flächendeckenden Versorgung. In Salzburg werden jährlich 33.000 Konserven verbraucht – das sind rund 600 Spenden pro Woche. Derzeit spenden jedoch lediglich 3,65 Prozent der dazu in Frage kommenden Bevölkerung Blut. Deswegen ist das Rote Kreuz Salzburg auf der Suche nach weiteren – im Besonderen – jungen Spendern. Die Voraussetzung: Alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die gewisse medizinische und gesetzliche Kriterien erfüllen. Zur Blutspende ist ein amtlicher Lichtbildausweis notwendig. LK_191107_14 (ram/mel)

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Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum