Individuelle Unterstützung auf dem Weg zum Spitzensport

So führt man Talente durch das Labyrinth ganz nach oben

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.11.2019
 

(HP)  Ein junger Mensch hat Träume, Ziele und individuelle Bedürfnisse – zum Beispiel, Spitzensportler zu werden. Dorthin gibt es unterschiedliche Wege. Manchmal gleicht der Weg einem Labyrinth. Wie ein Trainer seinen Sportler erfolgreich durch das Labyrinth führen kann, das stand im Zentrum des 11. Internationalen Symposiums Nachwuchsleistungssport, das heute, Mittwoch, und morgen in St. Johann im Pongau stattfindet.

„Das Symposium in St. Johann ist das größte im deutschsprachigen Raum zum Thema Kompetenz im Talente-Labyrinth. Das SSM/Nachwuchsleistungssport-Modell Salzburg tritt dabei als erfahrener Veranstalter in Kooperation mit dem Verband österreichischer Nachwuchsleistungssportmodelle auf“, betonte Sportlandesrat Stefan Schnöll.

150 Fachleute beim „Fünf-Minuten-Date“

Rund 150 Interessierte und Fachleute aus Österreich, Deutschland, Polen und den Niederlanden beleuchteten diese brisante und komplexe Thematik aus verschiedenen Gesichtspunkten. Erstmals hatten sie dabei die Möglichkeit, ihr eigenes Konzept bei einem „Fünf-Minuten-Date“ zu präsentieren – eine gelungene Ergänzung zu den ausführlichen und fundierten Vorträgen und anschließenden Diskussionen.

Individueller Weg nach oben

Wie ein Trainer trotz dieser unterschiedlichen Einflüsse seinen Sportler erfolgreich durch das Labyrinth zum Erfolg führen kann, wurde von Andreas Hohmann, Professor an der Bayreuther Universität, veranschaulicht. In seiner Beschreibung ist der Weg zwar individuell, der Ausgang sei jedoch für jeden Sportler gleich. Das Talent mit viel Geschick, Erfahrung, Empathie und Wissen zu diesem Ausgang zu führen, sei von der Kompetenz des Trainers abhängig“, betont Hohmann.

Duale Karriere im SSM

Hohmann hob auch das Konzept der dualen Karriere im SSM positiv hervor. „Denn hier finden junge Talente genau die Unterstützung und individuelle Betreuung, die sie für den Sprung in die Profilaufbahn benötigen.“ Letztendlich müsse es der Sportler schaffen, eigenverantwortlich zu handeln und seine Ziele stets im Blick zu haben, um langfristig im Spitzensport erfolgreich sein zu können. Weiters lobte er den Zusammenschluss aller österreichischen Nachwuchsleistungssportmodelle, den es beispielsweise in Deutschland nach wie vor nicht gebe.

Ausbaupläne

Mit dem Ausbau sportartspezifischer Stützpunkte in Salzburg will das SSM die Talente noch individueller unterstützen. Auch die Zusammenarbeit mit den Spezialtrainern soll verstärkt werden. „Dieser Weg hat sich in den vergangenen Jahren in Sportarten wie Segeln, Karate oder Judo bewährt“, so SSM-Geschäftsführer Thomas Wörz. LK_191113_52 (grs/mel)

Medienrückfragen: Fabian Scharler, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 660 5588134, E-Mail: fabian.scharler@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum