EuRegio-Präsidium nahm den Wolf mit nach Brüssel

Resolution zum Beutegreifer eingebracht / EU-Förderungen, Bürokratieabbau und Naturschutzauflagen diskutiert

Salzburger Landeskorrespondenz, 21.11.2019
 

(LK) Für drei Tage war das Präsidium der EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land – Traunstein zu Fachgesprächen in Brüssel. Mit im Gepäck: der Wolf und dessen Management, die Entbürokratisierung beim grenzüberschreitenden Arbeiten in Handwerksbetrieben, künftige Förderungen für länderübergreifende Regionen sowie Naturschutz und Natura-2000 Gebiete.

Eines der wichtigsten Themen bei den Gesprächen mit der Europäischen Kommission war ein EuRegio-Resolution für ein aktives Wolfsmanagement. Auch ganz vorne auf der Themenliste: Naturschutz und Natura 2000-Gebiete. Themen waren weiters auch die Frage nach der künftigen Förderkulisse (2021-2027) für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der EuRegio und die Rahmenbedingungen für Interreg-Projekte ab 1. Jänner 2021. „Salzburg bekennt sich zu einer aktiven Beteiligung an der Schaffung einer effizienten und effektiven Abwicklungsstruktur für die bevorstehende EU-Förderperiode,“ so Michaela Petz-Michez, Leiterin des Landes-Europabüros Salzburg und des EU-Verbindungsbüros in Brüssel.

Hürden gemeinsam überwinden

„Um Europa zu erleben, muss man gelegentlich nach Brüssel fahren. Dann merkt man auch, dass nicht alles an Bürokratie von Europa ausgeht. An den Binnengrenzen erlebt man das Miteinander als Nachbarn. Darum ist es gut, dass die Arbeit der EuRegio weiterhin unterstützt werden soll. Gerne arbeiten wir an Salzach und Saalach zusammen, um beispielsweise Hürden der grenzüberschreitenden Mobilität zu beseitigen,“ unterstrich EuRegio-Präsident Bürgermeister Konrad Schupfner.

EU wird in Brüssel greifbar

Auch EuRegio-Vizepräsidenten Bürgermeister Norbert Meindl zog eine positive Bilanz: „Es ist toll für junge, motivierte Menschen, sich in dieser Weltstadt weiterzubilden. Um diesen Apparat zu verstehen, muss man herkommen!“ Und Andrea Pabinger, Bürgermeisterin von Lamprechtshausen, betonte: „Ein Besuch der europäischen Institutionen in Brüssel zahlt sich jedenfalls aus. Die unterschiedlichsten Aufgabengebiete der EU regeln grundlegende politische, wirtschaftliche und soziale Rechte, die wir heute für selbstverständlich erachten. Dabei vergessen wir oft, wie wichtig sie in unserem täglichen Leben sind.“

Hochkarätige Delegation

Die Delegation bestand aus EuRegio-Präsident Bürgermeister Konrad Schupfner, EuRegio-Vizepräsident Bürgermeister Norbert Meindl sowie Bürgermeisterin Andrea Pabinger (Lamprechtshausen), Bürgermeister Josef Flatscher (Freilassing), Bürgermeister Johann Mühlbacher (Anthering), Gemeinderätin Delfa Kosic (Salzburg), Bezirkshauptmann Reinhold Mayer (Salzburg-Umgebung) und EuRegio-Geschäftsführer Steffen Rubach. LK_191121_11 (ram/sm)

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