Extreme Naturereignisse trafen den Pinzgau heuer drei Mal

Bezirkshauptmann zieht Bilanz / Hangsicherungen laufen auf Hochtouren / Ein Danke an alle Helfer

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.11.2019
 

(HP)  Bezirkshauptmann Bernhard Gratz zieht heute Bilanz über ein extremes Jahr im Pinzgau. „Wir wurden heuer drei Mal von Naturereignissen getroffen, das habe ich so noch nicht erlebt. Im Jänner die Schneemassen, Anfang Juli das Hochwasser in Uttendorf und jetzt im November die Muren. Es scheint, dass die Abstände kürzer werden“, so der Bezirkshauptmann.

141 Schadensstellen gab es laut Bezirkskatastrophenstab allein jetzt im November im Pinzgau, Tausende Stunden leisteten die Helfer ab, selbst jetzt, nachdem sich die Lage entspannt hat, sind ganz aktuell noch 160 Feuerwehrleute im Einsatz. Im November wurden aufgrund der Murengefahr insgesamt 41 Häuser evakuiert. Inzwischen konnten die Menschen wieder in ihr Zuhause zurück. „Wir arbeiten unter Hochdruck daran, die labilen Hänge zu stabilisieren. Jede Minute bis der Schnee kommt, wird noch genutzt, alle Geräte und verfügbaren Kräfte sind im Einsatz. Denn im Frühling bei der Schneeschmelze wird uns das wieder beschäftigen. Daher beobachten wir das überall genau“, so Bernhard Gratz.

Großes Danke an alle, die geholfen haben

„Ich weiß, was dieser Einsatz an Kraft und Nerven gekostet hat und bin davon überzeugt, dass im Pinzgau durch beherztes und schnelles Handeln Menschenleben gerettet wurden“, so der Bezirkshauptmann. „Daher bedanke ich mich ausdrücklich und herzlich beim Roten Kreuz, den Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, dem Österreichischen Bundesheer, insbesondere dem Gebirgskampfzentrum Saalfelden und dem Landesmilitärkommando für die unbürokratische und schnelle Hilfe. Die Mitarbeiter und die Gebietsbauleitung der Wildbach- und Lawinenverbauung haben Unglaubliches geleistet. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden sowie viele private Helfer und Firmen haben mit toller Arbeit und Kooperation gezeigt, dass wir in schwierigen Zeiten zusammenhalten“, unterstreicht Gratz. Und ihm ist noch ein herzliches Danke ein Anliegen: „Uns hat es heuer wirklich drei Mal hart getroffen, dabei war die professionelle und schnelle Arbeit des Landes-Medienzentrums Gold wert. Immer erreichbar und mit gesicherten Fakten wurden Bürgerinnen und Bürger sowie Medien zeitnahe und gut aufbereitet informiert. Das hat uns enorm geholfen“, so der Bezirkshauptmann. LK_191127_70 (mel/grs)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum