Vorzeigeprojekt für Zell am See ist fertig

Wohnanlage Limberg mit Unterstützung der Wohnbauförderung des Landes errichtet

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.11.2019
 

(HP)  77 geförderte Mietwohnungen und 61 förderbare Eigentumswohnungen, dazu Gästeapartments, Kindergarten, Nahversorgung und Arztpraxis architektonisch in die Siedlung integriert. 41 frei finanzierte Eigentumswohnungen werden noch bis Frühling 2020 errichtet. Die Anlage Sonnengarten Limberg in Zell am See ist ein Vorzeigeprojekt. Davon konnte man sich bei der Eröffnung heute, Freitag, mit Landesrätin Andrea Klambauer überzeugen.

„Mit der neuen Anlage ist es gelungen, eine Vielzahl an geförderten Miet- und Eigentumswohnungen in Zell am See für die hier lebenden Menschen zu bauen“, so Landesrätin Klambauer. „Das Projekt wurde von Anfang an groß gedacht und holt gemeinschaftliches Leben in die Anlage. Besonders hervorzuheben ist der in die Wohnanlage integrierte Kindergarten sowie Räume für Jugend und Musikvereine. Möglich gemacht wurde dieses Projekt durch die Unterstützung der Wohnbauförderung des Landes sowie vor allem auch durch die Gemeinde Zell am See.“

Gute Infrastruktur

Für Komfort und hohe Lebensqualität sorgen großzügige Freibereiche mit Kleinkinderspielbereich, Jugendbolzplatz, Gemeinschaftsgarten und einem ruhigen Sitzbereich mit Aussicht, dazu Gemeinschaftswerkstatt und Musikraum, alle barrierefrei verbunden. Darüber hinaus gibt es Lagerräume, die in die Lärmschutzwand integriert sind, zu mieten.

Siedlung im Inneren komplett autofrei

Die Anlage ist als autoarme Siedlung geplant und im Inneren komplett autofrei. Für die gefahrlose und barrierefreie Verbindung zu den öffentlichen Haltestellen und als Lückenschluss für den Radweg von Piesendorf und Limberg nach Zell am See, wurde eine neue Unterführung unter der Landesstraße errichtet. Zwei E-Autos für Car-Sharing und die Möglichkeit, Lastenräder und Anhänger zu leihen, ergänzen die Mobilitätsvarianten.

Kostenrahmen unterschritten

Für die Errichtung der Mietwohnungen wurden knapp 13 Millionen Euro investiert, die Baukosten für die Errichtung der Unterführung betrugen 1,2 Millionen Euro. Weitere 5,5 Millionen Euro wurden in die Errichtung des Kindergartens, des Bauteils A mit Supermarkt, Arztpraxis, Bistro und Büro sowie in den Jugend- und Musikraum von der Gemeinde investiert. Für diesen Bauabschnitt 1 konnte der Kostenrahmen trotz zusätzlicher Einbauten sogar unterschritten werden. LK_191129_52 (grs/mel)

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Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum