Feinstaub-Grenzwert wird heuer wieder eingehalten

Monatsbericht über die Luftgüte im November

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.12.2019
 

(LK)  Mit Beginn der kalten Jahreszeit rückt die Feinstaubbelastung wieder in den Vordergrund: Inversionswetterlagen und die Emissionen aus dem Hausbrand und Streusplitt lassen diese ansteigen. In Salzburg wurde der Grenzwert für Feinstaub letztmalig im Jahr 2011 überschritten. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird er auch heuer eingehalten werden, da von Jänner bis November ‚nur‘ sieben Überschreitungstage an der höchstbelasteten Messstelle auf dem Rudolfsplatz in der Landeshauptstadt registriert wurden“, so Alexander Kranabetter vom Referat Immissionsschutz. Das Immissionsschutzgesetz-Luft erlaubt maximal 25 Überschreitungstage pro Jahr.

Witterungsbedingt lagen sowohl die Feinstaub- als auch die Stickstoffdioxidwerte im November leicht unter dem langjährigen Durchschnitt, heißt es im Monatsbericht zur Luftgüte. Lediglich am 20.11. kam es durch eine starke Inversion mit Kaltluftseen in den Niederungen zu einem leichten Anstieg der Feinstaubkonzentrationen im Salzburger Zentralraum. Der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Quadratmeter wurde aber landesweit an allen Messstellen eingehalten.

Warmer Monat aber weniger Sonnenschein

Meteorologisch gesehen reihte sich der November nahtlos in die zu warmen Monate ein. Die Lufttemperaturen lagen in Saalbach um 0,5 und in Abtenau um 2,8 Grad über den Mittelwerten des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010. Die Niederschlagsmengen waren extrem unterschiedlich verteilt, wobei diese von 75 Prozent an der Messstelle Mattsee bis 434 Prozent in Tamsweg reichten. Es wurden 14 bis 19 Tage mit Niederschlag aufgezeichnet, wobei es vor allem im Süden extrem große Mengen gegeben hat. Die Sonnenstunden erreichten lediglich 41 bis 80 Prozent der Klimamittelwerte. LK_191203_20 (kg/ram)

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