Dritte Spur für Grenzkontrollen am Walserberg zeigte Wirkung

Höhere Geschwindigkeiten belegen massive Rückgänge an Stauzeiten
Salzburger Landeskorrespondenz, 17. December 2019

(HP)  Nach langem Ringen und vielen Gesprächen mit Bayern und Berlin konnte die dritte Kontrollspur am Walserberg auf Drängen von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll wie berichtet noch rechtzeitig zu Beginn der vergangenen Sommerferien in Betrieb genommen werden. Die Hartnäckigkeit zeigte Wirkung. „Mit viel Einsatz ist es uns gelungen, dass die dritte Abfertigungsspur am Walserberg doch schon rechtzeitig vor dem Sommer fertig wurde“, so Schnöll.

Evaluierung der Zählstellen belegt massive Stauentschärfung

„Die Ergebnisse einer Evaluierung belegen, dass die Entscheidung, Druck aufzubauen, goldrichtig war“, freut sich Landesrat Schnöll nach der Auswertung der Zählstellen: „Die Eröffnung der dritten Kontrollspur am 29. Juli hat die Rückstaus am Walserberg nachhaltig entschärft. Eine Auswertung der Geschwindigkeiten zeigt uns, dass im Vergleich zu 2017 und 2018 wesentlich mehr Durchfluss erreicht werden konnte. Es gab Tage, an denen 2019 der Verkehr durchschnittlich mit mehr als 80 km/h rollen konnte, während 2018 im selben Zeitraum rund 15 km/h drinnen waren, was lange Staus bedeutete.“

Dritte Spur entlastet Grenzgebiet

Die dritte Spur ermöglicht seit der Eröffnung sensiblere und schnellere Grenzkontrollen, der Verkehrsfluss bleibt aufrecht, und das Grenzgebiet rund um Salzburg wird so vom Verkehr entlastet. „Wir haben wirklich dafür gekämpft, denn die dritte Spur war dringend notwendig, auch wenn viele weitere Maßnahmen zum intelligenten Grenzmanagement beigetragen haben. Klarerweise wollen wir weiterhin, dass Deutschland so bald wie möglich ganz auf die stationären Grenzkontrollen verzichtet und vermehrt auf Schleierfahndung umstellt“, so Schnöll. LK_191217_12 (ram/grs)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-4941, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum