ÖBB-Angebot für die kommenden zehn Jahre auf Schiene

Attraktive Verbindungen und mehr Öffi-Qualität
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. December 2019

(LK) Eine komplett erneuerte Nahverkehrsflotte der ÖBB, ausgeweitete Taktverbindungen bei der S-Bahn, deutlich mehr Verbindungen auf der Mattigtalbahn sowie Vorrang für Pünktlichkeit, Sauberkeit und Sicherheit - das alles bringt der Zehn-Jahres-Vertrag, den Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Allegra Frommer, Geschäftsführerin des Salzburger Verkehrsverbunds, mit Bund, SCHIG (Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft) und ÖBB unterzeichnet haben.

„Wir als Land investieren in den kommenden zehn Jahren kräftig in den neuen Vertrag und damit in ein besseres Angebot auf allen Strecken“, so Landesrat Stefan Schnöll. Konkret sind es rund 700 Millionen Euro - und das noch ohne kommende Zusatzbestellungen. 70 Prozent vom Angebot zahlt der Bund, 30 Prozent das Land, der Landtag hat den großen Vertrag vergangene Woche bestätigt.

ÖBB: Auftrag für Top-Leistungen

„Der neue Verkehrsdienstevertrag ist eine Bestätigung für die Qualität der ÖBB im Nah- und Regionalverkehr in Salzburg. Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen, das mit dieser Leistungsbestellung in uns gesetzt wird. Für uns ist das der klare Auftrag, in den kommenden zehn Jahren Top-Leistungen zu erbringen und unser Angebot laufend weiterzuentwickeln. Damit wollen wir die Basis für eine lückenlose öffentliche Mobilitätskette für die Salzburgerinnen und Salzburger schaffen“, betont Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.

Mehr Komfort für Öffi-Nutzer

Die ÖBB verpflichten sich unter anderem, die Salzburger Nahverkehrsflotte komplett zu erneuern. Bereits seit Montag dieser Woche sind die ersten Züge vom Typ Cityjet Desiro ML für die Mattigtalbahn in Betrieb. Alle bestehenden Nahverkehrsgarnituren „Talent“ werden rundum modernisiert. Zudem wird auch in Salzburg der neue ÖBB-Cityjet der Baureihe TALENT3 zum Einsatz kommen.

Verbesserungen schon jetzt spürbar

Schon mit dem Fahrplanwechsel dieses Jahres am 15. Dezember traten erste wesentliche Vorteile für die Kunden in Kraft. Mit Wochenbeginn wurde der Halbstundentakt der Paradelinie S3 abends um zwei Stunden ausgeweitet. Im Flachgau konnte eine Taktlücke zwischen 08.00 und 09.00 Uhr geschlossen werden. "Wir haben uns intensiv bemüht, schon mit diesem Fahrplanwechsel zusätzliche Züge einzuschieben, Takte zu verdichten und auch die ungeliebten alten Fahrzeuge auf der Mattigtalbahn auszutauschen", betont Verkehrsreferent Stefan Schnöll. LK_191218_60 (sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum