Arbeitsreiches Jahr für die Einsatzorganisationen

Besuch bei Landeshauptmann Haslauer / Seit September: Bonus für Unternehmen, die Einsatzkräfte freistellen
Salzburger Landeskorrespondenz, 19. December 2019

(LK)  Dank und höchsten Respekt „für die auch im zu Ende gehenden Jahr hervorragende und umsichtige Zusammenarbeit aller Blaulicht- und Einsatzorganisationen sowie der Behörden im Dienste der Sicherheit und der Gesundheit der Menschen im Land Salzburg“ drückte Landeshauptmann Wilfried Haslauer gestern, Mittwoch, beim Besuch der obersten Behördenleiter und Leiter der Sicherheitsorganisationen im Salzburger Chiemseehof.

Landeshauptmann Haslauer bedankte sich bei Landespolizeidirektor Franz Ruf, Landesgerichtspräsident Hans Rathgeb, Militärkommandant Anton Waldner, bei der Leitenden Staatsanwältin Barbara Fischer, Landesrettungskommandant Anton Holzer und Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker für ihren Einsatz.

Ein Jahr mit extremen Natur-Ereignissen

„Die Organisationen und Behörden arbeiten das ganze Jahr über mit Kompetenz, Einsatzbereitschaft, Tatkraft und bester Koordination und bewähren sich auch immer wieder in Katastrophenfällen. Unsere Sicherheitsbehörden und Einsatzorganisationen sind unerlässliche Partner zur Bewältigung von Ausnahmesituationen, im Krisenmanagement und im Fall eines Katastropheneinsatzes“, verwies der Landeshauptmann auf das Jahr 2019, in dem mit Schneemassen, Hochwasser und Muren extreme Natur-Ereignisse zu bewältigen waren.

200 Euro pro Tag für Einsatzkräfte unterstützende Unternehmen

Seit 1. September dieses Jahres bekommen Unternehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen Hilfseinsatz bei Katastrophen freistellen und das Entgelt fortzahlen, einen Pauschalbetrag von 200 Euro pro Tag und Person refundiert. Bezahlt wird die Entschädigung aus dem Katastrophenfonds, das Geld wird vom Bund an die Länder rückerstattet. Alle Informationen dazu und den Online-Antrag gibt es auf der Webseite des Landes.

Zeichen der Wertschätzung

„Das ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung dafür, dass Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Katastrophenfall freistellen. Der Zuschuss gilt bei Großereignissen, bei denen mindestens 100 Leute mindestens acht Stunden im Einsatz sind. Die Extremwetterlagen seit Jahresbeginn haben deutlich gezeigt, dass Hilfe bei Katastrophen immer häufiger nötig ist und die Belastung für die Unternehmen steigen wird“, so Landesrat Josef Schwaiger. LK_191219_51 (grs/mel)

Medienrückfragen:

Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum