Neues Jahr bringt mehr Landesgeld für Spitzensportler

Auf dem Sprung zur Weltspitze / Salzburger Sporthilfe wird erweitert und übersichtlicher

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.12.2019
 

(LK) Ab 1. Jänner gibt es für Salzburgs Spitzensportlerinnen und –sportler eine Neuerung in der Sporthilfe. Es treten geänderte Richtlinien in Kraft, mit denen die Förderbeträge für die einzelnen Erfolge deutlich - nämlich bis zu 500 Euro - erhöht werden. Zudem werden die Kriterien ergänzt und klarer definiert.

„Ziel ist es, unsere Sportlerinnen und Sportler beim Herantasten an die internationale Spitze bestmöglich zu unterstützen. Deshalb war es uns ein Anliegen, die finanzielle Ausstattung für unsere Athletinnen und Athleten deutlich zu erhöhen und zusätzliche Top-Ergebnisse anzuerkennen“, so Landesrat Stefan Schnöll.

Ergänzung zur Österreichischen Sporthilfe

Die Salzburger Sporthilfe wurde 1996 ins Leben gerufen und gilt als zentrale Förderung für die heimischen Talente. Sie soll vor allem die bundesweite Förderung ergänzen und Athletinnen und Athleten bei der Entwicklung ihrer Profikarriere helfen. Mit der Neuaufstellung sollen auch außerordentliche Anträge eingedämmt werden.

Höhere Förderbeträge

Die Förderungen wurden in den olympischen Einzel-Sportarten wesentlich erhöht. So kommt ein Weltmeister der Allgemeinen Klasse künftig auf 2.600 Euro (bisher 2.100 Euro). Aber auch in der Nachwuchsklasse werden die Summen angehoben. Eine Gewinnerin der Youth Olympic Games erhält nun beispielsweise eine Unterstützung von zusätzlich 300 Euro. Daneben profitieren zahlreiche Sportlerinnen und Sportler bei vielen anderen Ergebnissen enorm. „Damit schaffen wir eine deutliche Verbesserung. Mit der Einführung neuer Kategorien können künftig noch mehr Athletinnen und Athleten unterstützt werden. Ab Jahresbeginn profitieren zum Beispiel auch Salzburgerinnen und Salzburger, die in der Europacup-Gesamtwertung vorne dabei sind mit 1.100 Euro“, freut sich Schnöll.

Nicht-Olympische Disziplinen aufgewertet

Bei den nicht-olympischen Sportarten gibt es ebenfalls einige Änderungen. So wurde eine neue Kategorie für Nachwuchsathleten, die den österreichischen Staatsmeistertitel erreichen, eingeführt. Dieser bekommt künftig 800 Euro. Außerdem gibt es nun in der Allgemeinen Klasse die neue Kategorie Weltcup-Disziplinen- oder Gesamtwertung mit Förderungen vom ersten bis zum sechsten Platz.

Kategorien deutlich übersichtlicher

Die Richtlinien wurden durch die Überarbeitung wesentlich übersichtlicher aufgestellt. Ab 1. Jänner sind die Förderkategorien klar definiert zwischen olympischen und nichtolympischen Sportarten. Dabei gibt es eine Unterteilung in die Nachwuchsklasse und Allgemeine Klasse. Außerdem wird auch zwischen Einzelsportlern und Teams unterschieden. „Vor allem bei der Nachwuchsklasse gibt es eine Vereinfachung. Künftig werden Athleten der Junioren- und Jugendklasse mit den gleichen Förderbeträgen ausgestattet. Da hat es in der Vergangenheit oft Unklarheiten gegeben“, so Sportlandesrat Schnöll.

Neu: „Besondere Teams“

Neu dazu kommt, dass im Jahr 2020 erstmals auch alle Staffeln, Teamwertungen in klassischen Einzelsportarten und 4-er beziehungsweise 8-er-Teams in Sportarten wie Bob oder Rudern klar in der Sporthilfe geregelt sind. „Zahlreiche Salzburger Spitzensportler erbringen außerordentliche Leistungen. Wir haben deshalb diese Teams mitaufgenommen und möchten auch hier besser unterstützen“, sagt Schnöll.

Bessere Übersicht

Künftig können die Ergebnisse der Sportlerinnen und Sportler bis zwölf Monate nach der Leistungserbringung eingereicht werden. Sie können weiterhin in einem Korridor von drei Monaten für das Vorjahr oder für das Folgejahr herangezogen werden. Zwischen zwei Ergebnissen, die Förderungsrelevanz haben, müssen mindestens sechs Monate Abstand liegen. Denn, so Schnöll: „Die Athleten sollen sich hauptsächlich auf den Sport konzentrieren können. Wir haben deshalb die Richtlinien geändert und die verschiedenen Klassen entflochten. Das Ergebnis ist eine übersichtliche, ergänzte und vor allem erhöhte Sporthilfe-Förderung.“ LK_191222_20 (kg/mel)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-4941, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum