Leistbares Wohnen bleibt auch 2020 Schlüsselthema in Salzburg

Land unterstützt Grundstückskäufe mit aktiver Bodenpolitik / Wohnbauförderung bewährt sich / Mietensenkungsprogramm wirkt

Salzburger Landeskorrespondenz, 02.01.2020
 

(LK)  Leistbares Wohnen – dieses Thema erfordert auch im Jahr 2020 in Salzburg wichtige Maßnahmen. „Uns ist 2019 viel gelungen, wie das umfangreiche Mietensenkungsprogramm, das schon jetzt 25.000 Salzburgerinnen und Salzburger spürbar finanziell entlastet und heuer nochmals ausgeweitet wird. Auch die Wohnbauförderung wird gut angenommen und unterstützt sowohl Miete als auch Eigentumserwerb. Und wir arbeiten auch 2020 aktiv daran, dass Wohnen leistbar bleibt“, sagt Landesrätin Andrea Klambauer.

Ein Schlüssel zum leistbaren Wohnen ist die Sicherung von Grundstücken. „Wir haben jetzt zehn Millionen Euro für den Ankauf von Grundstücken zur Verfügung. Unser Unternehmen Land Invest kann damit erstmals Grundstücke für den Mietwohnbau selber ankaufen und im Baurecht vergeben, damit darauf Wohnungen errichtet werden. Die langjährige Forderung nach aktiver Bodenpolitik des Landes wird jetzt umgesetzt“, betont Landesrätin Andrea Klambauer und geht den Weg entschlossen auch 2020 weiter.

Mietensenkungsprogramm bringt Erleichterung

„Das erste Mietensenkungsprogramm zeigt bereits Wirkung, und damit sind die durchschnittlichen Mieten im geförderten Wohnbau und die notwendigen Wohnbeihilfen jetzt stabil. Mit der Novelle des Wohnbauförderungsgesetzes wird das Mietensenkungsprogramm nochmals ausgeweitet“, so Landesrätin Klambauer über die Eckpunkte, und sie fügt hinzu: „Bei weiteren 9.000 Wohnungen werden die Mietkosten künftig nur mehr um zwei Prozent pro Jahr steigen und sind somit auf Dauer finanzierbar. Die ersten Erleichterungen werden ab Juni 2020 spürbar sein.“ Durch Absenkung des Zinssatzes und Laufzeitverlängerungen bei Landesdarlehen geben die Gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs diesen Zinsvorteil an die Mieterinnen und Mieter weiter. So werden die bisher überdurchschnittlich steigenden Mieten für Wohnungen, die mit alten Fördermodellen errichtet wurden, stabilisiert und bleiben damit leistbar. Das bringt weitere positive Effekte, nämlich weniger Wohnungswechsel und weniger Bedarf an Wohnbeihilfe. Dieses Geld kann bereits heuer in die Errichtung von Mietwohnungen und in die Sanierung investiert werden.

Wohnbauförderung bewährt sich

„Dass wir die Antragstellung bei der Wohnbauförderung neu aufgestellt haben, hat sich 2019 sehr bewährt. Es wurden alle Anträge für den Kauf von Eigentum sowie deren Errichtung ohne Stress und Druck für die Antragsteller erledigt“, so Landesrätin Klambauer. Neben dem Grundförderbetrag gibt es Zuschläge für nachhaltige Baustoffe, Energieeffizienz und altersgerechtes Bauen. Geringer Bodenverbrauch wird belohnt. Ebenso zeigt sich, dass gerade junge und ältere Menschen auch Wohnformen abseits der klassischen Mietwohnung benötigen. 2019 wurden daher eine besonders hohe Anzahl an Studenten- und Seniorenwohnhäusern gebaut, in denen fast 600 Salzburgerinnen und Salzburger wohnen werden.

2020: Neue Wohnformen

Auch für 2020 sind weitere Verbesserungen der Wohnbauförderung bereits in Ausarbeitung. Besonderes Augenmerk wird auf eine verbesserte Sanierungsförderung gelegt, damit bestehende Wohnungen attraktiv bleiben. Ebenso werden neue Wohnformen wie Baugruppen gefördert und damit die Initiative von Privatpersonen, gemeinsam Wohnraum nach ihren Wünschen und Bedarf zu errichten, unterstützt. Auch Bauherrenmodelle, die mit umfassender Sanierung Bestandsbauten für Mietwohnungen oder geförderte Eigentumswohnungen aktivieren, werden ermöglicht. LK_200102_71 (rb/mel)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum