Für mehr Artenvielfalt im neuen Jahr

Praktische Tipps zum Erhalt und Schutz unseres Lebensraumes
Salzburger Landeskorrespondenz, 29. December 2019

(LK)  Zu Beginn des neuen Jahres nehmen sich viele von uns vor, etwas anders oder besser zu machen. Gute Vorsätze sollen auch unsere unmittelbare Umgebung und somit unsere direkte Umwelt in der Natur betreffen. Oft sind es Kleinigkeiten, mit denen wir bedrohten Arten helfen und so die Vielfalt der Natur im eigenen Land unterstützen können. Hier ein paar Tipps, die sich ganz leicht umsetzen lassen.

„Manchmal reicht es schon, bewusst auf einer kleinen Fläche im Garten, am Waldrand oder am Feldrain ein Jahr lang nichts zu tun und damit Blumen ausreifen zu lassen oder Verstecke für Eidechsen und Nahrungsquellen für Schmetterlinge zu schaffen“, so Natur-Landesrätin Maria Hutter.

Wilde Ecken

Belässt man im eigenen Garten „wilde Ecken“, so können diese als Unterschlupf für Igel und Co. dienen. Diesen Effekt kann man auch erzielen, wenn man heimische Blühsträucher als Hecken pflanzt. Dort fühlen sich Insekten und Singvögel sehr wohl. Auch gezielt angelegte Asthäufen an Waldrändern bieten hervorragende Verstecke für Reptilien. Generell ist Alt- und Totholz im Wald ein wichtiger Lebensraum für Flechten und Moose und dient als Brut- und Niststätte für diverse Insekten- und Vogelarten.

Heimische Arten

Will man begrünen, dann am besten heimisches Wiesensaatgut verwenden – nicht nur, weil es am besten gedeiht, sondern auch weil sich dadurch keine fremden Arten ansiedeln können, die dann die heimische Vegetation verdrängen. Auch der Erhalt alter Streuobstbestände und deren lokale Nutzung trägt zum Erhalt unserer natürlichen Vielfalt bei.

Natur statt Gift

Ein Verzicht von Bioziden wie Glyphosat oder auch von „UV-Stechmückenfallen“, die überwiegend in Privathaushalten verwendet werden und Nachtfalter anlocken und töten, ist ebenfalls ein ökologischer Gewinn, der Tier und Mensch gleichermaßen zu Gute kommt. LK_191229_ 11 (ram/grs)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum