Großübung in den Lungauer Bergen hat begonnen

270 Einsatzkräfte und Behörden aus Salzburg und Steiermark üben im Prebergebiet die Zusammenarbeit

Salzburger Landeskorrespondenz, 11.01.2020
 

(LK) In diesen Minuten beginnt die länderübergreifende Winteralpinübung im Lungauer Prebergebiet, zirka 270 Einsatzkräfte aus Salzburg und Steiermark plus vier Hubschrauber sehen sich einem komplexen Szenario gegenüber. Übungsannahme: Zwei Lawinen gehen vom Preber ab, verschütten mehrere Wintersportler, außerdem einen Teil der Straße. Auf dem Prüfstand stehen das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und das digitale Funksystem BOS.

Angeordnet wurde diese Übung von Lungaus Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, federführend bei der Organisation sind in diesem Fall die beiden Bergrettungsorganisationen in Person von Hannes Kocher (Bezirk Lungau) und Florian Wallner (Bezirk Murau). „150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind es alleine von der Bergrettung, aber es kommen noch zahlreiche andere vom Österreichischen Bundesheer, Rotem Kreuz, Feuerwehr, Lawinenwarnkommissionen, Polizei, Gemeindemitarbeiter, Bezirkshauptmannschaften und Länder jeweils diesseits und jenseits der Landesgrenze hinzu“, zählt der Lungauer Katastrophenschutzreferent Philipp Santner auf.

Bezirkshauptfrau: „Nur so können wir noch besser werden.“

Gerade bei Lawinenunglücken, wo jede Sekunde zählt, ist die reibungslose Kommunikation und das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzorganisationen und der Behörden essenziell. „Wir haben in so einem Fall wie bei dieser Übungsannahme, die durchaus realistisch ist, keine Zeit für Verzögerungen. Daher ist es unabdingbar, genau das in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Unsere Helfer sind sehr gut, aber wir wollen noch besser werden“, betont Lungaus Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, die am Samstag behördliche Einsatzleiterin ist. LK_200111_70 (mel)

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