Schulzentrum Saalfelden um 11,9 Millionen Euro umgebaut

Burgstaller und Haslauer bei Eröffnung Schulzentrum Saalfelden: Investitionen in die Bildung sind Investitionen für die Zukunft
Salzburger Landeskorrespondenz, 21. June 2012

(LK)  "Ein mehr als zwei Jahrzehnte dauernder Modernisierungsprozess am Schulstandort Saalfelden geht heute erfolgreich zu Ende. Damit sichert sich die größte Pinzgauer Gemeinde ihren Ruf als moderne Schulstadt auch für die Zukunft." Dies erklärte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Donnerstag, 21. Juni, bei der Eröffnung des neuen Schulzentraums Saalfelden.

Zwei Volksschulen, ein Sonderpädagogisches Zentrum mit den Sprengelgemeinden Saalfelden, Maria Alm, Leogang, Weißbach, St.Martin, Lofer und Unken sowie ein komplett neuer Mehrzwecksaal sind jetzt an einem Standort auf zeitgemäße Weise vereint. "Besonders hervorheben möchte ich, dass auf einen energieeffizienten Betrieb der Schulgebäude Wert gelegt wurde. Dies umfasst eine kontrollierte Belüftung der Klassenräume in Kombination mit einer automatisierten Außenbeschattung. Die Gebäude wurden umfassend gedämmt, bei der Heizung wurde von Gas auf Biomasse umgestellt. Allein in den beiden Volksschulen können so 190 Tonnen CO2 eingespart werden", so Burgstaller anerkennend.

"Mit den Mitteln aus dem Gemeindeausgleichsfonds leisten wir einen wesentlichen Beitrag dazu, dass unsere Kinder auch in Zukunft die bestmöglichen räumlichen Rahmenbedingungen für ihre Ausbildung erhalten. Neben den Bildungsinhalten – sozusagen der Software – stimmt bei uns auch die Infrastruktur - also die Hardware", sagte Salzburgs Gemeindreferent Landeshauptmannstellvertreter Dr. Wilfried Haslauer bei der Eröffnung des neuen Schulzentrums Saalfelden, das aus seinen Ressortbereichen massiv unterstützt wurde.

Auch für die bedarfsgerechte Tagesbetreuung wurde Vorsorge getroffen. Jetzt stehen dafür zusätzliche Räume mit entsprechender Ausstattung zur Verfügung. Im Außenbereich sind im kommenden Jahr weitere Freizeitanlagen geplant. "Für diese Bestrebungen wurden die beiden Volksschulen vom Unterrichtsministerium mit dem Gütesiegel für überregionale Kompetenzzentren für schulische Tagesbetreuung ausgezeichnet. Eine verdiente Anerkennung für ein gemeinsames Engagement, das bereits Früchte trägt. Für 2012/13 haben sich die Anmeldungen für die Nachmittagsbetreuung verdoppelt", so Burgstaller.

"Ich wünsche den Pädagoginnen und Pädagogen, vor allem aber den Kindern, dass sie sich in den Räumlichkeiten wohl fühlen und beste Rahmenbedingungen zum Arbeiten und Lernen vorfinden", so Haslauer.

Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich voraussichtlich auf rund 11,9 Millionen Euro. Aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) wurden Gelder in der Höhe von 2.450.000 Euro für die Volksschulen I und II sowie 1.050.000 Euro für das Sonderpädagogische Zentrum genehmigt. Inklusive der Energiezuschlagspunkte betrug die Gesamtfördersumme des Landes 4,53 Millionen Euro. Der Um- und Neubau umfasste die Volksschule I, Volksschule II, das Sonderpädagogische Zentrum und den Mehrzwecksaal (Neubau). Planender Architekt ist DI Ernst Hasenauer aus Saalfelden. Die Bauleitung und Durchführung erfolgte durch die Wohnbau Bergland (Bauleitung Ing. Erich Mitterwurzer). q132-12a