Studentinnen leben Klimaschutz

„Mull-Mädels“ siegten bei zweiter Green WG Challenge / Zu Besuch bei den Siegerinnen
Salzburger Landeskorrespondenz, 02. February 2020

(LK)  13 Gruppen nahmen heuer an der Green WG Challenge der Universität und des Landes Salzburg teil. Die „Mull-Mädels“ siegten mit ihren nachhaltigen Ideen. „Man spürt, dass bei den jungen Menschen ein Wertewandel im Gange ist und die Bereitschaft immer größer wird, nicht nur für den Klimaschutz zu demonstrieren, sondern auch selber was zu tun und zu handeln“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, der sich bei einem Besuch der Challenge-Siegerinnen selber davon überzeugen konnte.

 

Elena Fischer, Alina Knoflach und Andrea Glashauser studieren nicht nur gemeinsam in Salzburg, sie teilen auch eine Leidenschaft: nachhaltig zu leben und das nicht nur während der Green WG Challenge, die zum zweiten Mal bis vor kurzem stattfand. Insgesamt haben sich daran 13 Studentinnen- und Studenten-WG beteiligt. Die drei jungen Frauen siegten mit ihrem Team „Mull-Mädels.“

Bei Lebensmittel bio und fairtrade

„Bei den täglichen Einkäufen leben wir sehr sparsam“, erzählt Knoflach. „Wir kaufen nur was wir brauchen und schauen, dass nichts weggeworfen wird. Und wir kaufen im Unverpackt-Laden ein, dort ist alles aus der Region und biologisch sowie fairtrade und das Wichtigste: Nichts ist in Plastik verpackt! Auch damit helfen wir, Ressourcen zu schonen.“

Für Kleidung wird „null“ Geld ausgegeben

Aber nicht nur bei den Lebensmitteln leben die Mädchen nachhaltig, sondern auch bei der Kleidung. „Wir nutzen Kleidertauschpartys. Da bringt jeder mit, was er nicht mehr braucht. Alles wird dann auf einen Haufen geworfen und man nimmt sich dann wiederum, was man benötigt oder möchte. Da kann man enorm sparen, denn das kostet gar nichts“, so Elena Fischer.

Waschmittel, Peelings und Deos werden selber hergestellt

Und noch etwas ist den jungen Frauen wichtig: natürliche Produkte zu verwenden. Und die stellen sie gleich selber her, wie etwa Waschmittel aus Soda, Seife und Zitronensaft oder ein Gesichtspeeling. „Das wirkt gut und tut der Haut gut“, ist Andrea Glashauser überzeugt. Eines ist für alle Beteiligten dabei auch klar: „Ein nachhaltiges Leben kann auch viel Spaß machen.“ REP_200202_10 (ram/grs)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum