Mehr als 1,5 Millionen Menschen besuchten die Salzburger Burgen

Die meisten Gäste bleiben länger als einen Tag in der Region
Salzburger Landeskorrespondenz, 06. February 2020

(HP) Die Salzburger Burgen und Schlösser Betriebsgesellschaft (SBSB) vermeldet neue Besucherrekorde für 2019. Auf der Festung Hohensalzburg betrug das Plus im Vergleich zu 2018 6,9 Prozent. 1.378.935 Besucher kauften sich ein Ticket für Salzburgs berühmteste Sehenswürdigkeit. Interessantes Detail: Der überwiegende Teil (57 Prozent) übernachtete auch in der Stadt Salzburg und generierte so zusätzliche Wertschöpfung. Weitere 33 Prozent der Gäste nächtigten im Salzburger Land oder im angrenzenden Bayern. Nur sechs Prozent der Festungsbesucher waren klassische „Tagesgäste“ auf der Durchreise.

Auch die Burg Hohenwerfen verzeichnete ein Besucherplus: Mit 165.824 verkauften Eintrittskarten lag man genau ein Prozent über dem Jahresergebnis 2018. Und auch in der kleinsten Liegenschaft der SBSB gab es Grund zur Freude: 2,8 Prozent betrug der Zuwachs auf der Burg Mauterndorf, in Summe waren es 36.087 Gäste. Damit besuchten über 1,5 Millionen Menschen eine der drei Salzburger Burgen.

Stöckl: „Erhaltung der Salzburger Wahrzeichen als wichtige Aufgabe“

Das anhaltende Besucherinteresse freut Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl: „Unsere Burgen und Schlösser sind bedeutende Kulturdenkmäler und Identifikationsorte der Salzburger. Es ist eine wichtige Aufgabe, sie für zukünftige Generationen zu erhalten und den Menschen zu vermitteln, welche Bedeutung sie für die Geschichte unseres Landes haben.“

Fassadensanierungen und neue Sonderausstellung

Gut eingesetzt sind laut Stöckl daher auch die Investitionen in die Erhaltung der Salzburger Wahrzeichen: Auf der Burg Werfen fließen im kommenden Jahr 500.000 Euro in die Sanierung der Fassade und 200.000 Euro in die Gestaltung der neuen Sonderausstellung „Mythos Jackl – Zauberer und Hexen in Salzburg“, die am 30. April startet. Sie widmet sich dem berühmt-berüchtigten Werfener Tischler und Bandenführer Jakob Tischler bzw. Koller. Auf der Burg Mauterndorf sind 1,8 Millionen Euro für die Renovierung der Fassaden im Burghof sowie für die Erneuerung der Ausstellung veranschlagt. Auf der Festung Hohensalzburg fallen in Summe 1,2 Millionen Euro für die Sanierung einer WC-Anlage, der Glockenturmstiege sowie des zweiten Sperrbogens an.

Brunner: „Besuchermanagement wird immer wichtiger“

SBSB-Geschäftsführer Max Brunner verweist auf die Bedeutung eines durchdachten Besuchermanagements: „Die steigenden Ticketverkäufe beweisen, dass unsere Ausflugsziele so beliebt sind wie nie zuvor und internationale Strahlkraft besitzen. Deshalb investieren wir schon seit Jahren in die Qualität des Besuchserlebnisses. Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass wir die Gäste optimal lenken und auch die Tagesrandzeiten optimal ausnutzen.“

Tagesrandticket soll Besucherströme auf der Festung optimieren

Ein Schritt zur zeitlichen und räumlichen Entzerrung der Besucherströme war im vergangenen Jahr die Eröffnung der neuen Ausstellung im Zeughaus, aber auch die Einführung eines Early Bird Online-Tickets. Dieses trug dazu bei, dass nun mehr Besucher in den Morgenstunden auf die Festung kommen. 2020 geht man nun mit der Erweiterung der Öffnungszeiten und einem speziellen Ticket den nächsten Schritt: Das neue Panorama-Ticket wird ab 1. Mai von 8.30 bis 10 und von 18 bis 20 Uhr erhältlich sein. Es richtet sich speziell an Gäste, die in erster Linie wegen der Aussicht kommen und die besondere Stimmung in der Früh und am Abend genießen wollen. LK_200206_20 (kg/sm)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum