Wenn die Elemente durchdrehen

9. Salzburger Infrastrukturtag Wasser / Naturgefahrenmanagement als Antwort auf extreme Wetterphänomene
Salzburger Landeskorrespondenz, 07. February 2020

(LK)  Intensive Schneefälle, Starkregen und Murenabgänge, über die Ufer tretende Bäche, Hangrutschungen und Lawinen: Zu all diesen „Elementarschadensereignissen“ kam es im vergangenen Jahr in Salzburg. Der Infrastrukturtag 2020 widmete sich genau diesem Thema. „Je besser wir in der Vorbeugung und Prävention sind, desto erfolgreicher können wir diesen Ereignissen begegnen und idealerweise Schäden verhindern“, ist Landesrat Schwaiger überzeugt.

„Wenn die Elemente durchdrehen“ – Naturgefahrenmanagement als Antwort auf extreme Wetterphänomene unter diesem Motto fand heuer der 9. Salzburger Infrastrukturtag Wasser auf der Messe Bauen+Wohnen statt. Im Fokus: Möglichkeiten zur Schadensvermeidung.

Website zeigt mögliche Gefährdungen

Als Beispiel präsentierte Theo Steidl, Leiter des Referates Allgemeine Wasserwirtschaft, die digitale Gefahren-Landkarte www.hora.gv.at. „Die Kartendarstellungen dienen der Erstinformation über mögliche Gefährdungen durch verschiedene Naturgefahren wie Hochwasser, Erdbeben, Sturm, Hagel und Schnee“, so Steidl. Oft sind diese Informationen Bürgermeistern, Amtsleitern oder Bauamtsleitern zu wenig bekannt, ebenso die Website www.elementarschaden.at mit Hinweisen zur Vorbeugung.

Prävention hilft Schäden vermeiden

„Es finden sich dort hilfreiche Informationen, etwa wie die richtige Schneelast für Häuser bemessen wird, wie die Materialien auch von einem Starkhagelereignis nicht beschädigt werden oder welche Maßnahmen zur Vorbeileitung von Hang- oder Hochwässern wirken“, so der Experte.

So viele Teilnehmer wie noch nie

„Das Interesse an der diesjährigen Veranstaltung war enorm: Insgesamt kamen 150 Personen – darunter 18 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie 22 Amts- und Bauamtsleiterinnen und Bauleiter“, freut sich Landesrat Josef Schwaiger. Veranstaltet wird der Infrastrukturtag Wasser vom Salzburger Gemeindeverband sowie von der Abteilung Wasser des Landes. LK_200207_10 (ram/sm)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum