Sprachrohr der EU-Regionen formiert sich neu

Ausschuss der Regionen mit neuem Präsidenten und ohne Briten / Schausberger und Pallauf in Fachkommissionen
Salzburger Landeskorrespondenz, 13. February 2020

(LK)  Franz Schausberger und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf werden auch in den kommenden fünf Jahren Salzburg im Ausschuss der Regionen (AdR) Salzburg vertreten. Apostolos Tzitzikostas aus Zentral-Mazedonien wird das Gremium in der aktuellen Mandatsperiode bis 2025 als Präsident anführen. Durch den Brexit verringert sich die Zahl der Mitglieder von 350 auf 329. Österreich ist weiter mit zwölf Abgeordneten vertreten.

Parlamentswahlen bedeuten auch eine neue Zusammensetzung der Kommission und des AdR, neue Vorzeichen, die auch Salzburg betreffen. Entschieden wurde bei der konstituierenden Sitzung ebenfalls über die Aufgabenverteilung in den Fachkommissionen - vergleichbar mit den 20 ständigen Ausschüssen im Europäischen Parlament, wo die politischen Stellungnahmen vorbereitet werden.

Pallauf in Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie

Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf wird als stellvertretendes AdR-Mitglied Salzburgs Interessen 2020-2025 in der Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie vertreten. Wichtige Aspekte sind hier der europäische grüne Deal und alle Fragen, die mit dem Klimawandel verbunden sind. „Die Themenbereiche sind vielfältig und interessant, weshalb ich der ersten Sitzung, die bereits in zwei Wochen stattfindet, mit Spannung entgegenblicke“, so Pallauf.

Schausbergers Fokus auf Institutionelles und Erweiterung

Salzburgs AdR-Vertreter Franz Schausberger führt sein Engagement in der Fachkommission für Unionsbürgerschaft, Regieren, institutionelle Fragen, Außenbeziehungen und - neu - Rechtsstaatlichkeit in der neuen Mandatsperiode fort. Außerdem ist er Präsident der AdR-Kommission für Serbien. „In der nun beginnenden Diskussion um die Zukunft Europas werde ich mich vor allem um die starke Einbeziehung der Regionen und Städte in den Bereichen der regionalen und lokalen Demokratie, Umwelt und Klimawandel, Digitalisierung, soziale Gerechtigkeit und gegen die Landflucht einsetzen. Wichtig ist mir auch, dass der von einigen Mitgliedstaaten blockierte Erweiterungsprozess wieder in Gang kommt und dabei vor allem die regionale und lokale Ebene stark einbezogen wird,“ so der ehemalige Landeshauptmann. LK_200213_60 (sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum