Konfliktbewältigung an Salzburgs Schulen

NMS Nonntal setzt mit Unterstützung von Kiwanis auf Peer Mediation und eine gewaltfreie Schule
Salzburger Landeskorrespondenz, 28. February 2020

(LK)  Seit 2007 fördert Kiwanis Salzburg mit Unterstützung des Landes das Projekt „Peer Mediation“ an Salzburger Schulen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur gewaltfreien Konfliktbewältigung. „Gerade in Schulen gibt es viele Möglichkeiten, den richtigen Umgang mit Konflikten zu üben und dadurch wesentliche Kompetenzen fürs ganze Leben zu erwerben. Immer mehr Schulen entscheiden sich deshalb auch dafür, das Thema Konfliktbearbeitung bewusst und aktiv anzugehen“, so Bildungslandesrätin Maria Hutter bei ihrem Besuch in der Neuen Mittelschule Nonntal in Salzburg.

Mittlerweilen lösen viele junge Streitschlichterinnen und Streitschlichter, sogenannte „Peers“, an den Schulen die Konflikte auf konstruktive Weise untereinander. Auch an der NMS Nonntal haben sich viele Schülerinnen und Schüler bereit erklärt, friedensstiftend unterwegs zu sein. Sie tragen somit als Peer-Mediatorinnen und -Mediatoren zu einem guten Klassenklima bei, schlichten manchen Streit und helfen Konflikte zu lösen.

Peer Mediation zur Gewaltprävention

Ausgebildete Mediatorinnen bilden dabei jährlich, basierend auf einem qualitätsvollen Ausbildungskonzept, Schülerinnen und Schüler zu Peers aus. „Peer Mediation erweitert das Spektrum der Konfliktlösungsmöglichkeiten an den Schulen. So bekommen alle Beteiligten die Chance, eine neue Konflikt- und Kommunikationskultur zu entwickeln“, ist Landesrätin Hutter überzeugt.

Sechs Kiwanis-Clubs starteten landesweites Projekt

Sechs Salzburger Kiwanis-Clubs (Hallein, Lungau, Neumarkt-Wallersee, Salzburg 1, Salzburg-Rupertus und Zell am See) beschlossen 2006, ein landesweites Projekt mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen Jugendlichen zu verbessern. Seit 2013 führt der Kiwanis-Club Salzburg 1 das Projekt alleine durch und stellt dafür jährlich 10.000 Euro zur Verfügung.

Erster Kiwanis-Club 1915 in Detroit gegründet

Seit der Gründung des ersten Kiwanis-Clubs 1915 in Detroit (USA/Michigan) ist ein weltweiter Zusammenschluss entstanden, den neben der Unterstützung von bedürftigen Menschen und kulturellen Vorhaben vor allem ein Ziel eint: die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Der Name Kiwanis ist indianischen Ursprungs und bedeutet so viel wie Entfaltung oder Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. In Österreich wirken für die Kiwanis-Idee rund 3.000 Mitglieder in mehr als 100 Clubs. LK_200228_12 (ram/grs)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum