Corona-Virus: Keine riskanten Touren

Die Lage ernst nehmen / Kapazitäten der Krankenhäuser und Einsatzorganisationen nicht zusätzlich belasten
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. March 2020

(LK)  Zu Hause bleiben, das ist in diesen Tagen Pflicht, außer bei diesen wenigen Ausnahmen: Um unbedingt nötige berufliche Tätigkeiten auszuüben, um Verwandte zu versorgen oder Menschen zu helfen, um in einen Supermarkt oder eine Apotheke zu gehen, oder um spazieren oder laufen zu gehen, allein oder mit jemandem, mit dem man zusammenlebt.

„Die Lage ist ernst, ich appelliere an die Salzburger Bevölkerung, den Weg des Bundes mitzugehen und das Haus nicht zu verlassen. Ganz wichtig dabei ist auch, dass man nun nicht zu einer riskanten Ski-, Rad- oder Wandertour in die Berge aufbricht“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Das sieht auch Harald Wieser, Geschäftsführer vom Salzburger Alpenverein so: „Maßvolle Bewegungen an der frischen Luft sind ok, aber keine Abenteuer am Berg.“

Einsatzkräfte müssen sich auf Corona konzentrieren 

„Alle Einsatzkräfte müssen sich auf die Bewältigung und Eindämmung des Corona-Virus konzentrieren. In der aktuellen Situation wäre es alles andere als optimal, wenn etwa Blaulichtorganisationen bei Einsätzen am Berg gebunden sind und dadurch nicht für dringend benötigte Einsätze zur Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung stehen können“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Auch die Einsatzorganisationen wie Bergrettung, ÖAMTC-Notarzthubschrauber, Rotes Kreuz, Alpenverein, Naturfreunde oder Alpinpolizei Salzburg appellieren an die Vernunft, jedes Risiko in den Bergen und beim Sport zu minimieren. „Es gilt, dass alle mithelfen“, so der Landeshauptmann.  LK_200317_10 (ram/mel)

Medienrückfragen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735

Redaktion: Landes-Medienzentrum