Effiziente und schnelle Mitteilung der Covid-19-Testergebnisse

Covid-19-positive Personen sollen ihren Hausarzt informieren
Salzburger Landeskorrespondenz, 30. March 2020

(LK) Das Corona-Testergebnis soll möglichst rasch bei den Patientinnen und Patienten ankommen und der bürokratische Aufwand zwischen Behörden, Landeseinsatzstab und testenden Laboren möglichst gering sein. Das ist das Ziel einer normierten und standardisierten Meldekette, die in Salzburg ab sofort gültig und verbindlich ist.

„Damit können wir wesentlich effizienter arbeiten und die einzelnen Abläufe beschleunigen“, betont Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Darauf haben sich auf Stöckls Initiative die Gesundheitsbehörden unter Einbindung des Landes-Einsatzstabes und der beiden testenden Labore verständigt.

Effiziente Meldekette

Die verbindliche Vorgangsweise regelt unter anderem den Ablauf der Testungen und stellt eine einheitliche Qualität bei der Übermittlung der Ergebnisse sicher. „Dabei wurde eine einheitliche Form festgelegt, zudem werden zusätzliche Informationen aufgenommen, die ein schnelleres Agieren und eine bessere Übersicht gewährleisten sollen“, so Stöckl. Auch bei der Erstellung der periodischen Lageberichte wurde zwischen den Bezirksverwaltungsbehörden, dem Einsatzstab des Landes sowie dem Covid-19-Krisenstab der Salzburger Landeskliniken eine einheitliche Vorgehensweise festgeschrieben, um weiterhin möglichst rasch alle internen Stellen, die Medien und die Öffentlichkeit informieren zu können.

Patienten sollen Hausärzte aktiv informieren

Zur möglichst raschen Information der getesteten Personen wird die Landessanitätsdirektion auch weiterhin alle negativen Ergebnisse direkt an die Betroffenen kommunizieren. Die Gesundheitsämter der Bezirkshauptmannschaft beziehungsweise jenes des Magistrats informieren die positiv getesteten Personen. „Die Behörden veranlassen unverzüglich die weiteren notwendigen Schritte, ermitteln Kontaktpersonen und stellen die entsprechenden Bescheide aus. In diesen gibt es für die Patientinnen und Patienten ab sofort auch die Empfehlungen, das positive Testergebnis auch im eigenen Interesse der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt mitzuteilen. Das garantiert den Ärzten einen guten Überblick und sorgt für bestmögliche Behandlung“, betont Stöckl. LK_200330_30 (mw/mel)

 

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