Landesklinik Hallein Covid-19-frei

Stationen werden schrittweise wieder geöffnet / 23 Geburten seit 22. März / Ambulanzen weiterhin geschlossen
Salzburger Landeskorrespondenz, 01. April 2020

(LK) ) Nach fünf Corona-Fällen am 22. März mit darauf folgender Selbstisolation und Aufnahmesperre, der Wiedereröffnung des Stationsbetriebes am 25. März und erneuter Isolation nach einem weiteren positiven Test am 27. März gehen die Abteilung für Chirurgie, die Palliativstation sowie die Abteilung für Innere Medizin sowie das Satellitendepartment für Unfallchirurgie an der Landesklinik Hallein jetzt wieder schrittweise in Betrieb. Auf der Geburtenstation kamen seitdem bereits 23 Babys zur Welt.

Das Krankenhaus ist nun nicht mehr isoliert, Covid-19-frei und wird Schritt für Schritt wieder hochgefahren. Nach wie vor gibt es nur einen eingeschränkten Betrieb, da sich noch etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere aus dem Pflegebereich in Quarantäne befinden.

Erste Operationen zur Entlastung des Uniklinikums

Mittlerweile erfolgen auch wieder Transfers von Patienten aus dem Uniklinikum Salzburg, um dort den Nicht-Covid-Bereich zu entlasten. Zudem werden seit heute wieder Operationen bei ausgewählten Patienten mit akut notwendigen Eingriffen durchgeführt. Auf der Chirurgie der Inneren Medizin und der Intensivstation werden alle Patienten weiter betreut.

Schrittweise Normalisierung

Nach und nach werden jetzt die Leistungen ausgeweitet, je nachdem wie viel Personal zur Verfügung steht. Die Lage wird täglich neu beurteilt. Die Ambulanzen bleiben nach wie vor geschlossen.

23 Babys seit erstem Covid-Fall

Sehr gute Nachrichten gibt es von der Geburtenstation, die durchgehend im Normalbetrieb gelaufen ist. Seit dem 22. März haben dort 23 Babys das Licht der Welt erblickt, sieben davon alleine in den vergangenen 24 Stunden. Es werden auch laufend werdende Mütter aufgenommen. LK_200401_30 (mw/sm)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum