Hochwasserschutz-Baustellen mit Einschränkungen in Betrieb

Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften werden eingehalten / Dringende Arbeiten nur bei Niedrigwasser möglich
Salzburger Landeskorrespondenz, 02. April 2020

(LK)  Die Bautätigkeit auf vier Hochwasserschutzbaustellen des Landes wird in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen. „Beim Schutz der Mitarbeiter machen wir keine Kompromisse, es gibt auf den Baustellen keinen direkten Kontakt“, sagt Landesrat Josef Schwaiger und betont: „Viele dringende Arbeiten können nur jetzt im Frühjahr erledigt werden. Die Fertigstellung der Schutzbauten und damit die Sicherheit der Bevölkerung haben auch in Krisenzeiten Priorität.“

Derzeit wird in St. Georgen am Pladenbach und in Stuhlfelden an der Salzach schon gebaut. Kommende Woche starten auch die Arbeiten in Radstadt an der Taurach, allerdings in sehr eingeschränkter Form. Die Arbeiten sind so organisiert, dass die gültigen Verordnungen zum Gesundheitsschutz eingehalten werden.

Genügend Abstand zueinander

„Grundsätzlich befindet sich nur ein Mitarbeiter als Bauaufsicht auf jeder Baustelle und dieser hat keinen direkten Kontakt zu beispielsweise Bagger- und Lkw-Fahrern in ihren Fahrerkabinen. Baucontainer werden nur von ihm betreten. Für Lieferscheine und ähnliches gibt es ein Postfach. Werkzeuge sowie Geräte werden immer nur von ein und demselben Mitarbeiter bedient“, betont der zuständige Landesrat Josef Schwaiger. Gemeinsame Arbeiten, bei denen der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann, werden nicht durchgeführt. Schalungsarbeiten, Betonieren oder das Einsetzen von Schächten beispielsweise, wo sich Arbeiter nahekommen könnten, verschiebt das Land auf einen späteren Zeitpunkt.

Dringende Arbeiten nur im Frühjahr möglich

Die Fertigstellung von Hochwasserschutzbauten ist auch in Krisenzeiten wichtig. „Schlussendlich geht es ja um die Sicherheit der Bevölkerung. Speziell Erdarbeiten können nur jetzt durchgeführt werden bevor die Hochwassersaison im Juni beginnt. Mit einer Verzögerung der Bauarbeiten würde auch der Schutz der betroffenen Anrainer erst deutlich später hergestellt. In ohnehin unsicheren Zeiten käme noch die Sorge vor den Naturgefahren dazu. Das möchte ich nach Möglichkeit vermeiden“, sagt Schwaiger. LK_200401_31 (mw/kg)

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