Kleines deutsches Eck: Lösung für Pendler

Erleichterungen für Berufspendler / Verhandlungen von Haslauer und Schnöll erfolgreich
Salzburger Landeskorrespondenz, 21. April 2020

(LK)  Für Berufspendler, die über das kleine deutsche Eck fahren müssen, gibt es gute Nachrichten: Es gelten die gleichen Regeln wie bei allen anderen Grenzübergängen: Mit einer Pendlerbescheinigung ist der Grenzübertritt bei der Ausreise und bei der Wiedereinreise ungehindert möglich. „Eine Riesenerleichterung für die Pendler“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

Bisher war dies nur für sogenannte Schlüsselarbeitskräfte, nicht aber für alle Berufspendler möglich. „Arbeitskräfte aus dem Pinzgau in den Zentralraum mussten etwa je nach Auslegung der Grenzbeamten den deutlich weiteren Weg über das Salzachtal nehmen. Sie sind nun Schlüsselarbeitskräften gleichgestellt“, so Haslauer und Schnöll über die jüngst erzielte Einigung mit den deutschen Behörden. Sowohl Haslauer als auch Schnöll hatten sich wiederholt auf allen Ebenen dafür eingesetzt, dass für Pendler nicht unzumutbare und unberechenbare Vorgaben gelten. Der Vordruck der Pendlerbescheinigung für österreichische Unternehmen kann auf der Landes-Website unter www.salzburg.gv.at/grenzverkehr heruntergeladen werden. Mitzuführen ist auch ein Meldenachweis. Für Freizeitfahrten ist der Grenzübertritt weiterhin nicht möglich.

Auch Regionalbus fährt wieder über die Grenze

Auch die Regionalbuslinie 260 Salzburg - Bad Reichenhall - Zell am See darf ab Donnerstag, 23. April, wieder über die Grenze fahren, wobei auf deutschem Gebiet kein Aus- und Einsteigen möglich ist. „Damit bieten wir für die Pendler auch wieder öffentlichen Verkehr ohne große Umwege an. Besonders die geschlossenen Grenzen machen deutlich, wie eng die Grenzregion in Salzburg und Bayern zusammengewachsen ist“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. LK_200421_60 (sm/mel)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum