15 Millionen Euro für mehr Miteinander in Europa

Interreg-Programm der EU wird 30 / Salzburger Institutionen arbeiten grenzüberschreitend zusammen
Salzburger Landeskorrespondenz, 03. May 2020

(LK)  Seit inzwischen 30 Jahren gibt es die europäische territoriale Zusammenarbeit - besser bekannt als Interreg. Mit dieser regionalpolitischen Maßnahme unterstützt die Europäische Union Bemühungen von Regionen, wirtschaftlich und gesellschaftlich näher zusammenzurücken. Salzburg konnte allein in der nun auslaufenden Förderperiode 15 Millionen Euro durch Projektbeteiligungen einsetzen, berichtet die aktuelle Ausgabe von Land und Europa.

Auch viele Salzburger Institutionen arbeiten mit Partnern in den Grenzregionen mit Italien und Deutschland zusammen oder nützen die breiteren Netzwerke mit Einrichtungen, die in größeren Kooperationsgebieten angesiedelt sind. Im Interreg-Programm „Alpenraum“, das vom Land Salzburg verwaltet wird, sind es etwa sieben Staaten und 48 Regionen, die sich den gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Herausforderungen und Chancen der Alpenregion widmen und dafür EU-Geld in Anspruch nehmen können.

Für Alpen und Zentralraum

Dabei besteht die Alpenregion nicht nur aus imposantem Berggebiet. Das Programm behandelt auch Fragestellungen der Zentralräume. So etwa ist es das zentrale Anliegen des Alpenraum-Projekts „LOS_DAMA!“, Grünräume im städtischen Raum in regionaler Zusammenarbeit zu erhalten und auszubauen. Die Projektpartner aus fünf Alpenländern, darunter das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR), wurden im vergangenen Jahr mit dem Regio-Stars-Award der EU ausgezeichnet. Über Ländergrenzen hinweg entstand außerdem ein Netzwerk an Fachkompetenzen, auf das man in Zukunft immer wieder zurückgreifen kann.

Zehn Milliarden Euro für mehr als 100 Programme

In der aktuellen Programmperiode 2014-2020 stehen etwa zehn Milliarden Euro an EU-Geldern für die mehr als 100 Interreg-Programme auf dem gesamten europäischen Kontinent zur Verfügung. Zum Einsatz kommen Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). LK_200503_60 (sm/mel)

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