Starker Impuls, um Investitionen für Salzburg zu fördern

Klares Signal für Aufschwung: Land und Wirtschaftskammer investieren zehn Millionen Euro in Förderung von Klein- und Mittelbetrieben
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. May 2020

(LK)  Die Corona-Krise und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben auch die heimische Wirtschaft massiv getroffen. Mit einem starken Investitionsimpuls in Höhe von zehn Millionen Euro unterstützen jetzt das Land Salzburg und die Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) die Klein- und Mittelbetriebe. Sie stellen jeweils fünf Millionen Euro zur Verfügung. Die Aktion läuft von 15. Mai bis 31. Dezember 2020. „Damit schaffen wir einen starken Hebel, um den Investitionsmotor der Wirtschaft neu anzuwerfen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und WKS-Präsident Peter Buchmüller.

 

„Wir fördern massiv Investitionen zur Belebung der Wirtschaft und zum Halten und Rückgewinnen von Arbeitsplätzen. Die beste Sozialpolitik ist eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Was den Unternehmen und ihren Beschäftigten jetzt am meisten hilft, sind gut gefüllte Auftragsbücher“, so Landeshauptmann Haslauer. Und WKS-Präsident Buchmüller betont: „Jetzt ist die Zeit gekommen, nach vorne zu schauen und den Betrieben beim Neustart zu helfen, und zwar durch massive Investitionsförderung für Salzburgs unternehmerischen Mittelstand.“

 

120 Millionen Euro an Investitionen auslösen

Bisher waren im Wachstumsprogramm für Kleinstbetriebe zwei Millionen Euro vorgesehen. Diese wurden für Projekte von Betrieben bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Investitionszuschuss ausgeschüttet. Die aktuelle Förderaktion setzt allerdings mit zehn Millionen Euro fünf Mal so viel Geld ein. Nach ersten Berechnungen und ausgehend von einem Projektvolumen der vergangenen Jahre könnten dadurch deutlich mehr als 120 Millionen Euro an Investitionen angestoßen werden.

Mehr Prämie für mehr Betriebe und größere Projekte

Stark verbessert wurden die Kriterien, die bisher im Wachstumsprogramm für Kleinstbetriebe gegolten haben:

  • Die nicht rückzahlbare Einmalprämie wird von zehn auf 20 Prozent des Investitionsprojekts verdoppelt.
  • Der Kreis der Unternehmen, die ihre Projekte einbringen können, wird stark erweitert: Bisher galt eine Obergrenze von 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese wird auf 50 Beschäftigten pro Unternehmen (ohne Lehrlinge) ausgeweitet. Damit könnte ein Großteil der Salzburger Wirtschaft zum Zug kommen.
  • Die Förderobergrenze für materielle Investitionen wird von 40.000 auf 100.000 Euro angehoben.
  • Anträge können unbürokratisch online ab 1. Juli gestellt werden. Die gesamte Förderabwicklung erfolgt dabei digital.

Größere Projekte, weniger Gießkanne

„Wir wollen ganz gezielt mit mehr Geld mehr und größere Investitionsprojekte von mehr Unternehmen fördern und nicht im Gießkannenprinzip agieren. Nachhaltiger als Einmalzahlungen sind sicherlich Unterstützungsmaßnahmen, die Investitionen und Beschäftigung auslösen“, fassen Landeshauptmann Haslauer und WKS-Präsident Buchmüller abschließend zusammen. Bisherige Unterstützungsmaßnahmen der Salzburger, wie die Überbrückungsfinanzierung, das Hilfspaket für die heimischen Betriebe und Tourismusverbände, die Marketingoffensive und das Unterstützungspaket für die 119 Gemeinden, werden also nun durch dieses Konjunkturbelebungsprogramm erweitert. LK_200518_51 (grs/sm)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum