Der Nationalpark weckt die Sehnsucht nach der Natur

Der 24. Mai rückt den Wert von Schutzgebieten und Nationalparks in den Mittelpunkt
Salzburger Landeskorrespondenz, 22. May 2020

(LK)  Wie wichtig geschützte Areale sind, wo Flora und Fauna gedeihen können und der Mensch im Einklang mit der Natur lebt, ist coronabedingt in den vergangenen Wochen wieder stärker in das Bewusstsein gerückt. Das weit über die Grenzen bekannte Beispiel dafür aus Salzburg ist der Nationalpark Hohe Tauern. „Die Natur hat heuer einen besonderen Stellenwert erhalten. Ausgangsbeschränkungen und Verhaltensregeln haben die Sehnsucht nach freien Räumen wieder verstärkt, und das nicht nur am Tag der Parke, der am 24. Mai stattfindet“, erklärt Nationalpark-Landesrätin Maria Hutter.

Seit 1999 erinnert der Tag der Parke an das Jahr 1909, in dem das erste europäische Schutzgebiet dieser Art in Schweden ausgewiesen wurde. Wesentlich älter ist die Idee. Bereits 1810 forderte der englische Poet William Wordsworth den Schutz von Wundern der Natur. Der erste Nationalpark wurde dann 1872 mit Yellowstone in Wyoming (USA) gegründet, eine legendäre Mischung aus Feuer und Eis.

Den Nationalpark heuer selbstständig erkunden

Im Jahr 1983 wurde der Salzburger Teil des Nationalparks Hohe Tauern gesetzlich verankert. „805 Quadratkilometer hochwertige Natur zwischen Krimml im Oberpinzgau und Muhr im Lungau sind für uns und die kommenden Generationen geschützt. Es ist dies mit den Gebieten in Kärnten und Tirol das größte zusammenhängende Schutzgebiet der Alpen und Mitteleuropas“, erinnert Landesrätin Maria Hutter und ergänzt: „Heuer stehen keine großen Veranstaltungen auf dem Programm. Deswegen ist das Naturerlebnis aber nicht abgesagt. Jeder kann den Nationalpark selber erkunden. Das ist auf dem riesigen Areal auch mit ausreichend Sicherheitsabstand möglich, und es gibt genügend Wege und Infrastruktur, um weder Fauna noch Flora zu stören, aber sie dennoch hautnah zu erleben.“

Daten und Fakten zum Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg

  • 1983 Salzburger Teil gesetzlich verankert
  • 805 Quadratkilometer groß
  • 538 Quadratkilometer Kernzone: Naturlandschaft im alpinen Gelände
  • 267 Quadratkilometer Außenzone: Kulturlandschaft geprägt von Wald und Almen

LK_200522_30 (mw/mel)

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