2.000 Schutzmasken für den Kunst- und Kulturgenuss

Studierende des Mozarteums gestalten und produzieren Mund-Nasen-Masken / 500 davon für Öffnung der Regionalmuseen
Salzburger Landeskorrespondenz, 28. May 2020

(LK) Die Wiederöffnung der Regionalmuseen nach der Corona-bedingten Pause ist eine große organisatorische Herausforderung. Die Universität Mozarteum unterstützt hier mit Schutzmaterial für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bedankt sich für dieses wertvolle und kreative Engagement. „Diese Initiative erleichtert die Besuche in Museen und Sammlungen. Sie trägt zum Schutz der Gesundheit bei, ermöglicht uns aber auch Kunst und Kultur-Genuss.“

Nach langen Wochen der Wartezeit ist es soweit: Nach der Corona-Akutphase haben Salzburgs Museen wieder geöffnet oder werden es bald sein. Der Besuch erfordert allerdings das Abstand halten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da kommt die Initiative des Mozarteums gerade richtig. Engagierte Studierende nähen diese auch als Zeichen der Solidarität für die Regionalmuseen. Zudem wurde mit Hilfe eines Wettbewerbs unter Studierenden ein Label für die Verpackungskartons geschaffen. Die Designerin Tina Lindlbauer vom Department für Bildende Künste und Gestaltung konnte sich mit ihrem Entwurf gegen 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchsetzen.

Gutjahr: „Kultur und Kunst mögen ein Miteinander feiern“

„Studierende und Lehrende der Universität Mozarteum Salzburg engagieren sich mit großem Elan und Motivation für die Kulturinstitutionen in Salzburg. Kultur und Kunst mögen hier ein Miteinander und Füreinander feiern, endlich dürfen die Museen wieder die Türen öffnen. Es ist uns eine Freude, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass Begegnungen und ‚realer‘ Kulturgenuss wieder möglich werden. „Außerdem unterstreicht diese schöne Geste auch die intensiver werdende Kooperation zwischen Regionalmuseen und Universität. An dieser Stelle möchte ich auf das Förderprogramm des Landes für Studierende und Regionalmuseen verweisen. Damit möchten wir einerseits Studierenden einen Einblick in die museale Arbeit ermöglichen und andererseits die Museen bei der Rekrutierung von eventuell künftigen Mitarbeitenden unterstützen“, ergänzt Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Sonderförderung für Regionalmuseen

Die Wiederöffnung ist besonders für die Regionalmuseen sehr schwierig, viele Mitarbeitende sind Teil der Corona-Risikogruppe. „Wir möchten die Museen dabei unterstützen, einen möglichst reibungslosen Museumsbetrieb zu ermöglichen und bieten daher eine Sonderförderung für die Regionalmuseen an. Eine erste Sofortmaßnahme ist, dass das Land Salzburg die Kosten für die Anschaffung von diversen Schutzmaßnahmen wie MNS-Masken, Gesichtsvisiere, Desinfektionsmittel oder für den Glasschutz bei der Kassa übernimmt“, so Schellhorn. Die Abwicklung erfolgt dabei über das Forum Salzburger Volkskultur. Die Einreichung und Abrechnung der gesammelten Rechnungen ist bis 30. September 2020 möglich. Alle Informationen zu den Förderungen gibt es unter www.salzburg.gv.at/volkskultur. LK_200528_30 (mw/mel)

 

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum