Neues Verwaltungszentrum für den Flachgau

In Seekirchen entsteht ab Juni 2021 ein modernes Gebäude für 190 Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. June 2020

(LK)  In genau drei Jahren, im Juni 2023, soll in der Wallersee-Stadt Seekirchen ein kompletter Neubau der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung fertiggestellt sein. „Der Flachgau erhält dadurch ein topmodernes, serviceorientiertes Verwaltungszentrum an einem optimalen Standort. Die Salzburgerinnen und Salzburger sowie die Landesbediensteten werden davon profitieren“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der Vorstellung des Projekts heute in Seekirchen.

 

Bereits in einem Jahr wird mit dem Bau auf dem 7.600 Quadratmeter großen Grundstück begonnen. „Für die Flachgauerinnen und Flachgauer rückt die Behörde in die Mitte des Bezirks, 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden moderne Rahmenbedingungen, die nach den neuesten Gesichtspunkten moderner Arbeitswelten gestaltet werden“, fasst Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Vorteile des Neubaus und der Standortveränderung zusammen. Der Neubau ist Bestandteil des Projekts LandSalzburg@2022, mit dem sich die Landesverwaltung das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, einheitliche Standards, zeitgemäße Abläufe und eine verbesserte Zusammenarbeit zu verwirklichen. Gleichzeitig ist der neue Standort Seekirchen ein entscheidender Bestandteil der Dezentralisierungsmaßnahmen des Landes.

 

Haslauer: „Verwaltung kommt näher zu den Bürgerinnen und Bürgern.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer zeigte sich bei der Präsentation des Projekts am Donnerstag äußerst zufrieden. „Wir sind uns einig, dass die Dezentralisierung der Landesverwaltung ein wichtiger Schritt in die Regionen ist, Seekirchen wird hier sicher eine Vorreiterrolle einnehmen. Wir stärken damit den ländlichen Raum und bringen weitere qualifizierte Arbeitsplätze in die Regionen. Das wird einen Kulturwandel in der Verwaltung mit sich bringen und die Ämter rücken noch näher zum Bürger“, ist Haslauer überzeugt.

Bezirkshauptmann Mayer: „Mehr Service für die Bürger.“

Das neue Gebäude wird in nachhaltiger Bauweise mit hoher Energieeffizienz errichtet. Neu in der Raumaufteilung wird die Trennung in einen Servicebereich für Parteienverkehr und einen internen Bürobereich sein. „Das ermöglicht besseren Service und nicht zuletzt auch mehr Sicherheit für die Bediensteten. Besonders erfreulich ist, dass das Gebäude überwiegend in Holzbauweise errichtet wird“, so der Flachgauer Bezirkshauptmann Reinhold Mayer. Am bisherigen Standort in der Fanny-von-Lehnert-Straße ist im künftigen Landes-Dienstleistungszentrum eine kleine Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung für alle Flachgauer geplant, die diesen Standort leichter erreichen können.

Bürgermeister Pieringer: „Belebung für Seekirchen und Umgebung.“

Für Bürgermeister Konrad Pieringer ist der Neubau eine zusätzliche Belebung für die Stadtgemeinde und die gesamte umgebende Region. „Die neue Bezirkshauptmannschaft Tür an Tür mit dem geplanten Neubau des Bezirksgerichts macht Seekirchen zum zentralen Verwaltungs- und Dienstleistungsort für den Flachgau. Verkehrsmäßig günstig gelegen ist die Stadt jetzt schon ein wichtigster Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Ende 2024 geht auch der Bahnhof Seekirchen Süd in Betrieb und ermöglicht kurze Wege bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, betont der Stadtchef.

Projektleiter Pölsler: „Intelligente Planung spart Betriebskosten.“

Die Auswahl für die Architektur und Gestaltung des neuen Verwaltungsgebäudes fiel nach bei einem zweistufigen Auswahlverfahren. Für die Architektur zeichnet die SWAP Architekten ZT GmbH verantwortlich. Die Generalplanung übernimmt die Delta Projektconsult GmbH. Sie konnte sich im zweiten Wettbewerbsteil durchsetzen. Erstmals bei einem Großprojekt des Landes erfolgt die Planung nach der Building Information Modeling-Methode. „Für die einzelnen Bauteile werden bereits in der Planungsphase in dreidimensionalen Modellen Informationen für den späteren Betrieb hinterlegt wie etwa die Wartung der Brandschutzklappen oder der Verlauf der Leitungstechnik. Damit können im späteren Betrieb Kosten reduziert werden“, erläutert Projektleiter Heinrich Pölsler.

Daten und Fakten zur neuen Bezirkshauptmannschaft

  • Baubeginn: Juni 2021
  • Fertigstellung: Juni 2023
  • Grundstücksgröße: rund 7.600 Quadratmeter
  • Netto Geschoßfläche: rund 6.000 Quadratmeter
  • Tiefgarage: 65 Stellplätze
  • Kostenrahmen: rund 30 Millionen Euro
  • Arbeitsplätze: 190

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Redaktion: Landes-Medienzentrum