Wenn Brücken, Straßen und Steinbrüche zu Kunst werden

Museum Tauernbahn zeigt bis 6. September Fotoarbeiten von Margherita Spiluttini
Salzburger Landeskorrespondenz, 13. July 2020

(HP)  Eine gigantische Staumauer, Serpentinen einer Straße im Hochgebirge, eine kühne Brückenkonstruktion – alles Motive, denen die Fotografin Margherita Spiluttini eine ganze Ausstellung widmet: Im Museum Tauernbahn in Schwarzach ist ihre Serie „Nach der Natur“ bis 6. September zu sehen. „Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal eine umfassende Auswahl von Arbeiten der mehrfach ausgezeichneten Künstlerin in ihrer Heimat, im Pongau“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Margherita Spiluttini wurde 1947 in Schwarzach geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien und gehört zu den bedeutendsten Fotografinnen und Fotografen zeitgenössischer österreichischer und europäischer Architektur. Ihre großformatigen Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien unter dem Titel „Nach der Natur“ beschäftigen sich mit Architektur im weiteren Sinn, mit spezifischen Landschaftsräumen wie den Alpen, die unübersehbar von den Spuren menschlichen Tuns geprägt sind. Die Künstlerin stellt dabei dem verbreitet romantischen Blick auf unsere Umgebung eine differenzierte Perspektive entgegen: Brücken, Straßenverbauungen und Steinbrüche werden Teil einer Transformation von Natur aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen und Bedürfnisse. BT_200713_20 (kg/sm)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum