Den Wirtschaftsmotor wieder ankurbeln

Standortabkommen von Industrie und Land setzt auf beste Rahmenbedingungen für produzierende Unternehmen
Salzburger Landeskorrespondenz, 16. July 2020

(LK)  Land Salzburg und Industriellenvereinigung Salzburg unterzeichneten heute, Donnerstag, das vierte gemeinsame Abkommen. Unter dem Titel „Aus Verantwortung für Salzburg“ fasst es zahlreiche Maßnahmen zusammen, die gemeinsam als konkrete Handlungsfelder für eine Stärkung der Industrie in Stadt und Land identifiziert wurden. Schwerpunkte dabei sind Digitalisierung, Bildung und Infrastruktur.

„Gemeinsam wollen wir die besten Rahmenbedingungen für die produzierenden Unternehmen in unserem Land schaffen, um mit Optimismus und Wachstum den Wirtschaftsmotor wieder in Gang zu setzen und den Standort Salzburg weiterzuentwickeln“, gibt Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Richtung vor. „Mit diesem Abkommen wollen wir einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung unterstützen und starke Impulse für den Innovationsstandort Salzburg setzen“, ergänzt IV-Präsident Peter Unterkofler. Im Jahr 2004 wurde das erste Übereinkommen zwischen Land und IV geschlossen, seither wurde es bereits zweimal überarbeitet und neu unterzeichnet.

Mit Optimismus und Wachstum aus der Krise

Salzburg habe sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und stehe im internationalen Wettbewerb ausgezeichnet da. Wenn zuletzt Corona hier eine massive Delle in die Konjunktur geschlagen habe, dann sei es jetzt umso wichtiger, rasch aus der Krise zu kommen. „Optimismus und Wachstum sind die besten Zutaten für einen notwendigen wirtschaftlichen Aufschwung“, zeigt sich Präsident Unterkofler optimistisch: „Unsere gemeinsam ausgearbeiteten industrie- und innovationspolitischen Maßnahmen und Projekte für die kommenden Jahre sollen Salzburg dabei unterstützen und in vielen Bereichen an die Spitze bringen.“

Digitalen Wandel aktiv mitgestalten

„Die Salzburger Industrie ist eine Erfolgsgeschichte und für unser Bundesland enorm wichtig“, betont Landeshauptmann Haslauer weiter: „Dazu braucht es den klugen Ausbau von Infrastruktur ebenso wie gut ausgebildete und top qualifizierte Arbeitskräfte.“ Der rasante – durch die Corona-Krise beschleunigte – digitale Wandel führe auch dazu, dass sich der Arbeitsmarkt verändert. Salzburg wolle hier nicht nur mit dabei sein, sondern aktiv mitgestalten und verstärkt auf Innovation setzen, so der Landeshauptmann.

Industrie und Klimaschutz sind kein Widerspruch

Die Industriellenvereinigung und das Land Salzburg legen im gemeinsamen Standortabkommen ein besonderes Augenmerk auf Klimaschutz mit Ressourcenschonung sowie einer Energie- und Mobilitätswende. „Es ist ein wichtiges Signal, dass sich die Industrie im Abkommen zur Klima- und Energiestrategie des Landes bekennt“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei der heutigen Unterzeichnung und betont: „Mit den SALZBURG-2050-Partnerschaften bieten wir den heimischen Industriebetrieben zahlreiche Fördermöglichkeiten und Beratungsleistungen, damit wir gemeinsam unsere Klimaziele erreichen. Jetzt ist die Zeit für nachhaltige und klimafreundliche Investitionen. Industrie und Klimaschutz sind kein Widerspruch.“

Fachkräfte sind wichtige Ressource

„Investitionen in den Bildungsbereich und die Digitalisierung sind gemeinsame Anliegen der Salzburger Industrie und der Politik. Dies sind Voraussetzungen, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und Stabilität auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen. Die hervorragenden Fachkräfte in den Industriebetrieben sind eine große Ressource dieses Landes, damit wirtschaftlicher Aufschwung gelingen kann“, ist Landesrätin Andrea Klambauer überzeugt.

Industrie sorgt für über 60.000 Arbeitsplätze

Das Land Salzburg ist ein Industrieland: Annähernd 5.400 industriell produzierende Unternehmen sorgen für mehr als 60.000 Arbeitsplätze und steuern so mehr als ein Viertel zur Salzburger Wertschöpfung bei. Die Top-10-Branchen der Industrie in Salzburg erzielten zuletzt Betriebserlöse von 10,5 Milliarden Euro und beschäftigten rund 26.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Industrie ist somit klar der Wirtschaftsmotor in Salzburg und der Garant für einen starken Innovationsstandort“, so IV-Präsident Peter Unterkofler. LK_200716_30 (mw/kg)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum