Radeln für fairen und klimagerechten Handel

Salzburgerin im ganzen Bundesland als Botschafterin unterwegs
Salzburger Landeskorrespondenz, 31. July 2020

(LK)  Mit Kaffee und Schokolade im Gepäck radelt die Fairtrade-Gemeinde Beauftragte Karin Hörmanseder in den kommenden Wochen durchs Salzburger Land. Bei dieser Tour werden die Menschen eingeladen, sich bei Espresso und einem Stück Schokolade, beides natürlich fair gehandelt, darüber zu informieren, was sie selbst gegen Armut, für mehr Nachhaltigkeit und für ein besseres Klima beitragen können. Dabei immer im Blick: Die Ziele der Klima- und Energiestrategie des Landes SALZBURG 2050.

Die Salzburger Fairtrade-Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in der ganzen Welt. Darüber hinaus tragen sie auch zum Klimaschutz bei, denn fairer Handel legt besonderen Wert auf gentechnikfreie und nachhaltige Anbaumethoden. „Nachhaltigkeit ist ein zentrales Ziel unserer Klima- und Energiestrategie SALZBURG2050. Bis zum Jahr 2050 muss Salzburg klimaneutral, nachhaltig und energieautonom sein. Hier sind wir alle gefragt und können schon mit kleinen Änderungen unseres alltäglichen Konsumverhalten einen großen Beitrag leisten“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, der am 31. Juli Karin Hörmanseder auf ihre Botschafter-Tour durch ganz Salzburg verabschiedete – klimaneutral mit dem Fahrrad.

Gemeinden leisten wichtigen Beitrag

„Die Radtour durch nachhaltige und klimafreundliche Gemeinden Salzburgs zeigt uns einmal mehr auf, dass bereits viele wertvolle Projekte rund um Ressourcenschonung, Umwelt-und Klimaschutz von Salzburgerinnen und Salzburgern umgesetzt werden. Die Fairtrade Gemeinden bieten viele Gelegenheiten an, sich mit den Auswirkungen unseres Tuns auseinanderzusetzen und leisten mit Bewusstseinsbildung einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung“, so Schellhorn.

Reden und gemeinsam Rad fahren

In den Salzburger Fairtrade-Gemeinden wird der faire Handel über vielfältige Initiativen in der Gemeinde verankert. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für nachhaltigen und fairen Konsum sowie auch regionale Produkte geschärft. Davon profitieren nicht nur die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen des globalen Südens, sondern auch die heimische Wirtschaft. „Ich möchte Bewusstsein schaffen und davon erzählen, was der faire Handel, Einsatz für Klimaschutz und nachhaltiges Engagement bewirken können. Die Probleme der Menschen im globalen Süden sind weit weg, aber der Klimawandel oder auch die Corona-Krise machen vor Grenzen keinen Halt und treffen diese Menschen ganz besonders“, erklärt Karin Hörmanseder, die alle Salzburgerinnen und Salzburger einlädt bei ihren Stopps mit ihr fairen Kaffee zu trinken, über Nachhaltigkeit und Klimaschutz in unserem Lebensalltag zu sprechen oder ein Stück mit ihr mitzuradeln.

Durch ganz Salzburg

Vom 31. Juli bis zum 22. September sind bisher neun Touren beziehungsweise Stationen auf der Radtour fixiert. Die erste Etappe führt von Köstendorf über Schleedorf und Mattsee nach Seeham zu engagierten Betrieben und Weltläden. Die längste Etappe startet am 3. August in Köstendorf und zieht sich durch das gesamte Bundesland vom Flachgau über den Pinzgau und Pongau bis in die fünf Fairtrade-Gemeinden des Lungaus. Insgesamt gibt es in Salzburg elf Fairtrade-Gemeinden. Alle Details zu den Stationen, den Routen und dem Online-Reisetagebuch: www.fit-4-2050.at. LK_200731_30 (mw/mel)

 

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum