Covid-19: Das vergangene halbe Jahr in Zahlen

Exakt sechs Monate nach der ersten Infektion / Reproduktionszahl derzeit bei 0,95
Salzburger Landeskorrespondenz, 29. August 2020

(LK)  Zahlen haben im Rahmen der Corona-Pandemie von Beginn an eine große Rolle gespielt, sie geben immer eine Standortbestimmung und sind wichtige Entscheidungshilfe. Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik, blickt exakt ein halbes Jahr nach der ersten bestätigten Infektion in Salzburg zurück.

 

Pinzgau. Fusch. 1 Person positiv getestet. So lautete der Eintrag am 29. Februar 2020 auf der Webseite des Landes. Das Corona-Virus war endgültig und bestätigt bei uns angekommen. Sechs Monate später blickt Landesstatistiker Gernot Filipp auf durchaus bewegte und in vielen Bereichen fordernde Monate zurück. „Ich sehe drei gravierende Unterschiede zum Beginn der Pandemie. Die Entwicklung der Neuinfektionen ist nicht mehr so dynamisch wie im März und April. Die betroffenen Personen werden jünger. Und nicht zuletzt sind die Ausbrüche eher lokal, es sind weniger Gemeinden betroffen. Wobei geografisch gesehen nun die Stadt Salzburg und der Flachgau mehr infizierte Personen hat und nicht mehr wie im Frühling der Pinzgau und Pongau“, fasst Filipp zusammen.

 

Reproduktionszahl derzeit bei 0,95

Wie viele Menschen infiziert ein Erkrankter? Das war und ist die Gretchenfrage, wenn es um die Ausbreitung der Infektionen geht und lag immer im Fokus der Politik, Wissenschaft und Medizin. Alles unter dem Wert 1 war und ist dabei erstrebenswert, sprich eine Person steckt weniger als eine weitere an, die Zahl der aktiv Infizierten geht zurück. „Derzeit liegen wir in Salzburg bei einer Reproduktionszahl von 0,95 und damit erstmals seit Anfang August wieder unter 1“, so Filipp, der auch die Entwicklung dieser Werte in eine Grafik gepackt hat. LK_200829_70 (mel)

Daten, Grafiken, Entwicklungen in Salzburg

 

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