Verlässliche Partner auch für den Klimaschutz

Caritas, Lebenshilfe und Rotes Kreuz unterzeichnen SALZBURG-2050-Vereinbarung
Salzburger Landeskorrespondenz, 02. September 2020

(LK)  Sie sind seit Jahrzehnten verlässlicher und wichtiger Partner für die Menschen in Salzburg – jetzt auch für den Klimaschutz. Die Salzburger Landesorganisationen von Caritas, Lebenshilfe und Rotes Kreuz unterzeichneten heute, Mittwoch, mit Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn die SALZBURG-2050-Klima- und -Energievereinbarung.

„Mittlerweile haben wir mehr als 40 Betriebe und Institutionen in diesem Programm. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Energieziele des Landes. Bis zum Jahr 2050 soll unser Bundesland zu 100 Prozent klimaneutral, nachhaltig und energieautonom sein. Das können wir nur gemeinsam erreichen, damit unsere Ressourcen schonen und die Lebensqualität für die nächsten Generationen sichern. Dass ab heute Caritas, Lebenshilfe und Rotes Kreuz offiziell zu unseren Klimaschutz-Verbündeten gehören, freut mich sehr“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Partnerinstitutionen, die viel bewegen

Zwei Schwerpunkte haben die drei „Neuen“ gemeinsam: Mobilität und Bewusstseinsbildung. Alle der genannten Organisationen setzen verstärkt auf Elektro-Räder und -fahrzeuge. Und bei Mitarbeitern, Kunden und Klienten soll das Bewusstsein für Klimawandel und Energiesparen verstärkt werden. „Wir sind stolz, ab sofort Partnerinstitutionen der Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050 zu sein“, sagen die Geschäftsführungen unisono bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Kornberger-Scheuch: „Nachhaltigkeit und Klimaneutralität großes Anliegen.“

„Nachhaltigkeit und Klimaneutralität sind uns als Rotes Kreuz ein großes Anliegen. Unsere Projekte dazu reichen vom Abfall- und Ressourcenmanagement bis zur Förderung der E-Mobilität. Wir stellen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Dienstfahrräder zur Verfügung. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern auch gesundheitsfördernd und wird sehr gerne angenommen“, freut sich Sabine Kornberger-Scheuch, Landesgeschäftsführerin des Roten Kreuzes Salzburg. Weiters werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst zukünftig gezielt mit Krankheitsbildern im Zusammenhang mit steigenden Temperaturen wie Hitzenotfällen auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es an den diversen Standorten Beratungen und Maßnahmen zu den Themen Abfallvermeidung, Energie- und Ressourceneffizienz geben.

Dines: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran.“

Bei der Caritas stehen den Beschäftigten E-Bikes und Förderungen für Jahreskarten für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung. „Bei jedem Um- und Neubau schaffen wir außerdem die Voraussetzungen für E-Fahrzeuge, zum Beispiel mit Ladestationen“, so Direktor Johannes Dines, der unterstreicht: „Uns ist es schon seit vielen Jahren sehr wichtig, auf unser Klima und die Umwelt zu schauen. Zum Beispiel entspricht unsere neue Firmenzentrale höchsten ökologischen Maßstäben. Dadurch gehen wir mit gutem Beispiel voran.“

Güntert: „Bis 2030 auf fossile Heizsysteme verzichten.“

Auch die Lebenshilfe macht ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter e-mobil und schafft Bewusstsein für Mülltrennung und -vermeidung sowie für Energie- und Ressourcensparen. „Die Lebenshilfe Salzburg ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt und ihrer endlichen Ressourcen bewusst und setzt eine Reihe von Maßnahmen für ein umweltgerechtes Handeln im Arbeitsalltag und darüber hinaus. Die Partnerschaft mit dem Land ermöglicht die nötige fachliche sowie organisatorische Unterstützung, so dass eine gemeinsame Annäherung an die klima- und energiepolitischen Ziele erfolgen kann“, so Lebenshilfe-Geschäftsführer Guido Güntert.

Zusammenhelfen beim Klimaschutz

Das Programm SALZBURG-2050-Klima- und -Energiepartnerschaften richtet sich an Unternehmen und Institutionen mit Standort im Bundesland Salzburg. Das Land stellt Förderungen sowie fachliche und organisatorische Unterstützung über die Beratungen durch das umwelt service salzburg zur Verfügung. Die Partner unterstützen die Ziele der Klima- und Energiestrategie des Landes, um Salzburg bis 2050 klimaneutral, energieautonom und nachhaltig zu machen. Das heißt: 100 Prozent Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien und null Treibhausgas-Emissionen. LK_200902_51 (grs/mel)

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Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum