Ausbildung in Pflege und Betreuung wird noch regionaler

Neuer Lehrgang für Fach-Sozialbetreuung in Bramberg / Bereits 33 Teilnehmer beim ersten Lehrgang
Salzburger Landeskorrespondenz, 16. September 2020

(LK)  Das Land Salzburg hat in den vergangenen Jahren viele Projekte ins Leben gerufen, um den Beruf in der Pflege und Betreuung noch attraktiver zu machen. Jüngster Mosaikstein ist das Projekt einer dislozierten Klasse der Schule für Sozialbetreuungsberufe Saalfelden in der Oberpinzgauer Gemeinde Bramberg. „In den Räumen der Tourismusschule werden ab sofort und von Anfang an praxisorientiert Fachleute für Sozialbetreuung ausgebildet. Das Land übernimmt das Schulgeld für die Schülerinnen und Schüler“, teilte heute Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit.

„Pflege und Betreuung brauchen immer mehr Menschen, besonders im ländlichen Raum. Dabei ist es wichtig, den Zugang zur Ausbildung möglichst unkompliziert und wohnortnah zu gestalten. Motto: Je kürzer der Weg, desto besser. Die 33 Anmeldungen beim ersten Lehrgang in Bramberg zeigen, dass das ein wichtiger und richtiger Schritt zur auch künftigen Sicherstellung von Pflege- und Betreuungskräften im Pinzgau war“, so Stöckl.

Gut ausgebildet in der Region arbeiten

„Eine regionale Ausbildung von Pflege- und Betreuungskräften erhöht die Chancen, dass sich die Absolventinnen und Absolventen dann auch in ihrer unmittelbaren Umgebung einen Dienstgeber suchen und dort als Fachkräfte zu Verfügung stehen. Unser Schulsystem ist dafür eine wichtige Basis. Der Bedarf an Pflegearbeitskräften ist hoch, die Job- und Karrierechancen sind hervorragend“, betont Bildungslandesrätin Maria Hutter.

Berufsbegleitende Ausbildung mit Zusatz Demenzbegleitung

Fach-Sozialbetreuer helfen, begleiten und unterstützen Menschen, die auf Grund von Alter, Behinderung oder einer anderen schwierigen Lebenslage Probleme bei der Alltagsbewältigung haben. Die Ausbildung in Bramberg wird berufsbegleitend angeboten, großer Wert wird auf die Zusammenarbeit mit den Seniorenhäusern in der Region gelegt. Stöckl: „Damit wird neben der Theorie auch gleich die notwendige Praxis vermittelt. Die Absolventinnen und Absolventen dieser Ausbildung sind zudem fertig ausgebildete Pflegeassistenten und verfügen über die Zusatzqualifikation der Demenzbegleitung.“

Abgeschlossene Berufsausbildung mit Jobgarantie

Eine wichtige, sinnvolle Ergänzung und eine attraktive Ausbildungsform für die Menschen in der Region ist das neue Angebot für Landesrätin Hutter: „Nach dem Abschluss hat man nicht nur eine abgeschlossene Berufsausbildung, sondern angesichts des Bedarfs an Pflege- und Betreuungskräften auch eine Jobgarantie. Unser Einsatz hat sich gelohnt: Wir haben nun ein noch breiteres Feld an Ausbildungsmöglichkeiten im Pinzgau“. LK_200916_62 (sm/grs)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at; Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum