Bildungsampel geht in Betrieb

Bildungseinrichtungen in der Stadt Salzburg werden „gelb“ / Vollständiger Überblick unter www.salzburg.gv.at/bildungsampel
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. September 2020

(LK)  Der Schulstart ist geschafft. Damit der Lernalltag zu Coronavirus-Zeiten so sicher wie möglich ablaufen kann, gibt es auf Grundlage der Vorgaben des Bildungsministeriums eine eigene Bildungsampel, die seit heute auf der Landes-Website unter www.salzburg.gv.at/bildungsampel verfügbar ist. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen gelten ab Montag an allen elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen in der Stadt Salzburg die Verhaltensregeln für die Ampelfarbe „Gelb“. „Vier Warnstufen von grün bis rot zeigen auf einen Blick, welche Vorkehrungen zu treffen und welche Regeln zu beachten sind. Die Bildungsampel ist ein wichtiger Leitfaden für Personal, Eltern und Kinder“, informieren die Landesrätinnen Andrea Klambauer (Kinderbildung und -betreuung) und Maria Hutter (Schulen und Bildung) sowie Landesrat Josef Schwaiger (Landwirtschaftsschulen).

Die Änderung der Ampelfarbe für die Stadt Salzburg hat folgende Auswirkungen auf die Bildungseinrichtungen: Sport im Freien (wenn möglich), Singen (in Schulen) nur im Freien oder mit Mund-Nasen-Schutz, regelmäßig lüften, und Aktivitäten ins Freie verlagern (wenn möglich). Es gilt bereits die Verpflichtung für den Mund-Nasen-Schutz im Bereich der Elementarpädagogik im Eingangsbereich für Eltern und Personal sowie im Schulbereich für alle verpflichtend außerhalb der Klasse und generell für schulfremde Personen.

Ziel: komplette Schließungen verhindern

Ziel ist es, komplette Schließungen zu verhindern. „Deshalb setzen wir auf vorsorgliche Hygienemaßnahmen und regionale Lösungen. Wir haben dafür den gesamten Bildungsbereich von der Kleinkindgruppe bis zur AHS-Oberstufe koordiniert im Blick“, so Klambauer, Hutter und Schwaiger. Falls die Infektionen steigen, kann individuell, flexibel und regional reagiert werden.

Maßnahmen von Grün bis Rot

Den roten Faden und die Anleitung dafür bietet die Bildungsampel. Nur in äußersten Notsituationen, wie positiven Fällen in der Einrichtung, kann es zu Schließungen kommen – allerdings nur bis zur Aufklärung durch das Contact Tracing, also das Herausfinden und Informieren der Kontaktpersonen durch die zuständige Behörde.

Alles auf einen Blick

Alle 610 Kinderbetreuungseinrichtungen – Kindergärten, Tageseltern, alterserweiterte Gruppen – und 370 Schulen im Land sind erfasst. Ihr Status kann bezirks- und gemeindeweise abgerufen werden. Eine Expertengruppe bewertet regelmäßig die Entwicklung und entscheidet aufgrund der Lage vor Ort über den Ampelstatus jeder Bildungsstätte. Im Bedarfsfall wird für die jeweilige Schule – in Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde – eine an die Situation angepasste Lösung gefunden. LK_200918_60 (sm/grs)

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Medienrückfragen:

Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Michael Rausch, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 2640444, E-Mail: michael.rausch@salzburg.gv.at

Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum