Neues Zuhause für ältere Menschen

„Hoamat Achfeld“ in Golling bietet bedarfsgerechte Lebensräume
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. September 2020

(HP)  Insgesamt 48 Seniorinnen und Senioren bietet das neue Haus „Hoamat Achfeld“ in Golling ein Zuhause. Neben dem Land Salzburg haben sich auch die Gemeinden Scheffau und St. Koloman an den Kosten von 7,4 Millionen Euro, inklusive Grundstück, beteiligt und sich damit zehn Plätze gesichert. Heute, Freitag, wurde das Seniorenwohnhaus offiziell eröffnet.

„Das neue Haus bietet Lebensräume, die auf den Bedarf von älteren, pflegebedürftigen Menschen zugeschnitten sind. Wichtig für die Bewohnerinnen und Bewohner ist es, ihre Freiräume zu haben, andererseits aber auch Betreuung und Pflege zu erhalten. Darüber hinaus wird das neue Wohnhaus mit Sonnenenergie versorgt. Damit wird auch noch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, der in der Landesregierung für Soziales und auch für Klima- und Umweltschutz ressortzuständig ist. Und für Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer ist Golling ein gutes Beispiel, „wie die Wohnbauförderung wirkt und altersgerechtes Leben ermöglicht. Vor allem ältere Menschen wollen Austausch, Eigenständigkeit und soziale Teilhabe. Darum gehen wir beim Bauen besonders auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren ein.“

Freundliches Ambiente

Im Auftrag der Gemeinde errichtete die Salzburg Wohnbau in der Bahnhofstraße auf einer Grundstücksgröße von 3.482 Quadratmetern einen modernen Gebäudekomplex. Darin sind acht Eigentumswohnungen, ein Lebensmittelmarkt und vier Wohngemeinschaften für je zwölf Seniorinnen und Senioren integriert. „Unser altes Haus am Gangsteig konnte aufgrund der schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisse nicht saniert werden und platzte auch schon aus allen Nähten. Der Neubau bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern nun ein zeitgemäßes und vor allem auch helles und freundliches Ambiente, das alle Anforderungen erfüllt“, informiert Bürgermeister Peter Harlander.

Hausgemeinschaften mit hellen Räumen

Das Projekt wurde nach den Plänen des Halleiner Architekturbüros Huber-Meixner und Partner in einer Bauzeit von 19 Monaten realisiert. Die vier Wohngemeinschaften befinden sich mit einer Gesamtnutzfläche von 2.715 Quadratmetern im ersten und zweiten Stockwerk. Sie verfügen jeweils über zwölf schöne, helle Einzelzimmer plus Bädern. Im Zentrum jeder Wohngruppe präsentiert sich ein offener Koch-, Ess- und Wohnraum mit sonniger Terrasse und traumhaftem Blick in die umliegende Gebirgswelt. „Wer Pflege benötigt, der kann das Haus oft nicht mehr verlassen. Deshalb ist es umso wichtiger, den alten Menschen eine schöne Umgebung zu schaffen. Das wirkt sich positiv auf das Gemüt aus“, erläutert Andrea Zenzmaier, Leiterin des Haus- und Pflegedienstes. LK_200918_52 (grs/ram)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum