Das Land begrüßt Konzept für Strukturreform der Universität Salzburg

Uni soll zukunftsfit werden / Wissenschaft und Bildung als Investition in die Zukunft
Salzburger Landeskorrespondenz, 28. September 2020

(LK)  Das neue Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg unter der Leitung von Hendrik Lehnert hat ein schlüssiges Konzept für eine neue Universitätsstruktur vorgelegt, die sich derzeit in interner Abstimmung befindet. Zahlreiche Gespräche des Rektors finden mit Experten und entscheidenden Gremien statt. Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrätin Andrea Klambauer sehen das neue Konzept positiv.

„Ich unterstütze und begrüße ausdrücklich den Plan des neuen Rektors, eine eigene Fakultät für digitale und analytische Wissenschaften zu gründen, die Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät noch klarer zu definieren und damit die Universität Salzburg zukunftsfit und zukunftssicher zu machen. In meiner kürzlich gehaltenen Rede anlässlich des Rupertitags, habe ich den hohen Stellenwert der Universität für unser Land sowie die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung betont. Daher sehe ich auch die Pläne zur Schaffung eines ,Hauses der Philosophie‘ als guten Schritt in die Zukunft“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer zu den Plänen.

Gemeinsame Philosophie

„Wie mir Rektor Lehnert dargelegt hat, freut mich besonders, dass diese Zukunftspläne in einem konstruktiven Geist des Miteinanders konkretisiert werden und perspektivisch ein ,Haus der Philosophie‘ geschaffen werden soll sowie die Studiengänge ,Philosophie‘ und ,Philosophie an der KTH‘ zu einem Studiengang zusammengeführt werden. Die beiden Fachbereiche ,Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät‘ und ,Systematische Theologie‘ bleiben mit den für den Studiengang notwendigen Personalschlüsseln eigenständig bestehen. Unabhängig davon soll das Päpstliche Philosophische Institut unverändert und für die Zukunft gesichert bleiben. An dieser Stelle bedanke ich mich ausdrücklich bei Erzbischof Franz Lackner sowie Rektor Lehnert für die gute und konstruktive Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Universität Salzburg, insbesondere dieses Fachbereiches“, betont Haslauer.

Klambauer: „Uni wird attraktiver.“

Die für Wissenschaft zuständige Landesrätin Andrea Klambauer ergänzt: „Es gibt eine sehr gute Zusammenarbeit des Landes mit der Universität und ich begrüße die vorgestellten strukturellen Änderungen. Mit der strategischen Neuausrichtung und Gründung der Fakultät für Digitalisierung zeigt die PLUS, dass sich Lehre und Forschung weiterentwickeln können. Auch die Geisteswissenschaften werden gestärkt und auch in diesem Bereich werden gemeinsame Initiativen von Universität und Land Salzburg folgen, die die Universität auch für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch attraktiver machen.“ LK_200928_70 (mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum