Mountainbike-WM mit Erfolg ausgetragen

Leogang zeigt, dass mit professioneller Organisation Großveranstaltungen sicher ablaufen können
Salzburger Landeskorrespondenz, 12. October 2020

(HP)  13 Medaillenentscheidungen, drei Disziplinen und drei Jahre Vorbereitungszeit, zuletzt unter schwierigsten Voraussetzungen: Mit den Downhill-Entscheidungen gingen am Sonntag die UCI Mountainbike-Weltmeisterschaften in Saalfelden-Leogang zu Ende. Für Sportlandesrat Stefan Schnöll ist es einzigartig, unter den gegebenen Umständen eine WM durchzuführen. „Jeder kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, jetzt solche Großveranstaltungen zu organisieren. Leogang hat bewiesen, dass dies mit professioneller Organisation möglich ist“, so Schnöll.

Die Bewerbe fanden unter strengsten Sicherheitsauflagen statt, nach Terminverschiebung von Anfang September in den Oktober hinein wurde kurzfristig auch die Cross-Country-WM von Albstadt übernommen und daraufhin innerhalb weniger Wochen eine geeignete Strecke verwirklicht. Dazu wurde ein umfassendes Covid-19-Präventionskonzept für rund 700 Sportlerinnen und Sportler sowie ihrer Betreuungsteams aus 48 Nationen entwickelt. „Es war ein sehr langer Weg bis hierher. Ich bin sehr stolz auf das Team. Wir können zufrieden auf eine erfolgreiche WM blicken“, so Veranstalter Marco Pointner.

 WM ist Investition in die Zukunft

„Für uns war die Austragung auch eine Investition in die Zukunft. Schon jetzt steht fest, dass wir im kommenden Jahr sogar einen Doppel-Weltcup austragen werden können“, so Pointner. Seit einem Jahrzehnt ist die Bike-Destination erfolgreicher Austragungsort des Mountainbike Downhill Weltcups. Im kommenden Jahr wird es von 11. bis 13. Juni erstmals einen Doppel-Weltcup (Cross Country und Downhill) in Saalfelden-Leogang geben. LK_201012_60 (sm/grs)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum